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Ein Gemeindeglied fragte einen seiner Gemeindeleiter, warum man denn Ältestenkandidaten nicht vorher für ihre Aufgabe ausbilde. Die Einsetzung von drei Männern der Gemeinde als Älteste war gerade überraschend verkündigt worden, ohne dass diese Männer entsprechende Zurüstung für diesen Dienst erhalten hatten. Der Gemeindeälteste antwortete sinngemäß: Wir bilden Älteste nicht aus, weil das nicht in der Bibel steht. – Eine solche Antwort ist doppelt frappierend. Zum einen veranstaltet die Gemeinde jenes Ältesten Kinderstunden, Jugendstunden, Jungschar, Junge-Erwachsene-Treffen, Frauenfrühstücke, Sommerfeste usw., für die uns in der Heiligen Schrift wohl auch jede direkte Anweisung fehlt. Die Praxis der Gemeinde stellt die o.g. Begründung bereits in Frage. Und andererseits wissen Bibelleser, dass von der Ausbildung von Ältesten vor und nach ihrer Einsetzung sehr wohl im NT steht, sowohl im inspirierten Bericht der frühen Kirche, als auch in den Lehrbriefen des Apostels Paulus. Das widerlegt die gegebene Begründung zweitens auch positiv.
Eines ist allerdings richtig: Letztlich entscheidet das Wort des Herrn über das, was seine Gemeinde sein und tun soll. Wir wollen daher in einer Kurzskizze eine biblisch basierte Rechtfertigung für Weiterbildung im Glauben an und für sich und besonders solche für Ausbildung an einer gemeindeinternen oder gemeindenahen Bibelschule oder anders benannter Ausbildung in Lehre und Praxis des Glaubens versuchen.
Biblische Anweisungen und ein Präzedenzfall
Anweisungen. Eine biblische Rechtfertigung für die Ausbildung von Gläubigen, insbesonders von Verkündigern und Leitern (Ältesten), lässt sich bereits aus einer Reihe von Bibelstellen ableiten: von Matthäus 28,19 (mit der Betonung der Jüngerschaft) über 2.Timotheus 2,2 (mit Betonung der Ausbildung von Leitern) bis hin zu Titus 1,9 (mit der Betonung, dass Älteste dazu befähigt sein müssen, den Glauben zu lehren, zu verkünden und zu verteidigen). Zusätzlich verlangt 1.Timotheus 3,10 eine ausgedehnte und tadellos erfolgreiche »Erprobung« angehender Ältester (wie auch Diakone) in typischen Praxisaufgaben, was nach Vorbild Jesu und der Apostel wohl in engen Jüngerschaftsbeziehungen und in der Gemeinde erfolgen soll: »Lass diese aber auch zuerst erprobt werden, dann lass sie dienen, wenn sie untadelig sind«.
Präzedenzfall. Es gibt eine Passage in der Apostelgeschichte, die auf besonders aufschlussreiche Weise einen biblischen Präzedenzfall für die Ausbildung an gemeindenahen Seminaren und Bibelschulen liefert. Diese Verse, an denen offenbar viele achtlos vorbeigehen, die bei Kapitel 2,42 noch intensiv auf Umsetzung bestanden haben, berichten, wie der Apostel Paulus in der Stadt Ephesus eine theologische Ausbildungsstätte gründete. Ein Kommentator erklärt dazu: »In Ephesus gründete Paulus eine theologische Schule, um zukünftige Führungskräfte für die wachsende Gemeinde in der röm. Provinz Asia auszubilden« (Simon J. Kistemaker, Acts, NTC, S. 684).
Es ist unwahrscheinlich, dass Paulus diese Schule »Bibelschule Ephesus« oder »Asia Bibel Training Center« nannte, aber im Wesentlichen war sie nach unserem Sprachgebrauch genau dieses. Er wusste, dass Ephesus ein strategischer Ort war für die Vorbereitung weiterer Evangelisation und für die Gründung, Vervielfältigung und Stärkung weiterer christlicher Gemeinden in der Provinz Asia. Eine Gemeinde, die weitere Gemeinden gründen will, sollte hier genau hinsehen und am Beispiel des Apostels lernen.
Der Hintergrund des biblischen Berichts ist die dritte Missionsreise des Apostels Paulus (52/53–56 n. Chr.). Nachdem Paulus Antiochia verlassen und die Gemeinden in Südgalatien bereist hatte, begab er sich nach Ephesus. Dort traf er auf etwa ein Dutzend Jünger von Johannes Baptist und führte diese zu Jesus Christus, auf den Johannes stets hingewiesen hatte (s. Apg 19,1–7). Lukas nimmt die Erzählung an dieser Stelle auf und schreibt:
Er ging aber in die Synagoge und sprach freimütig drei Monate lang, indem er sich unterredete und sie von den Dingen des Reiches Gottes überzeugte. Als aber einige sich verhärteten und nicht glaubten und vor der Menge schlecht redeten von dem Weg, trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab, indem er sich täglich in der Schule des Tyrannus unterredete. Dies aber geschah zwei Jahre lang, so dass alle, die in Asien wohnten, sowohl Juden als auch Griechen, das Wort des Herrn hörten. (Apg 19,8–10)
Wie Lukas in den Versen 9–10 erklärt, traf sich Paulus zwei Jahre lang jeden Tag mit einer Gruppe von Gläubigen in einer Schule, um ihnen dort biblische Lehre zu vermitteln. Das ist im Wesentlichen das Grundmodell der theologischen Ausbildung an einer gemeindenahen Bibelschule.
Aus diesem kurzen Abschnitt lassen sich drei Merkmale der ersten gemeindenahen Bibelschule ableiten. Und obwohl wir uns davor hüten müssen, einen erzählenden Text aus der Apostelgeschichte als eine normative Vorschrift für die heutige christliche Gemeinde zu missbrauchen, bieten diese Merkmale dennoch hilfreiche Parallelen für diejenigen, die sich heute mit der Ausbildung an einer Bibelschule befassen, sei es als Studierende oder als Lehrende, als Älteste, Evangelisten, Hirten oder Lehrer. Es beginnt mit einer Verpflichtung vor Gott, welche zu einer planvollen Investition führt, die dann zu reichen Früchten für Jesus Christus und seine Gemeinde führt.
Die Verpflichtung: Ein mutiges Bekenntnis zum Evangelium (19,8–9a)
8 Er ging aber in die Synagoge und sprach freimütig drei Monate lang, indem er sich unterredete und sie von den Dingen des Reiches Gottes überzeugte. 9 Als aber einige sich verhärteten und nicht glaubten und vor der Menge schlecht redeten von dem Weg…
Apostelgeschichte 19,8 beschreibt den Inhalt der Botschaft des Paulus – eine Botschaft, die er zweifellos auch nach seinem Verlassen der Synagoge und der theologischen Unterweisung der Jünger weiter verkündete. Eine Untersuchung von Vers 8 zeigt, dass die Botschaft des Paulus kontinuierlich und anhaltend (»drei Monate lang«), mutig (»freimütig reden« parrhēsiazomai), sorgfältig (»unterredete« dialegomai), voller Überzeugung (»überzeugte« peithō) und christuszentriert (»von den Dingen des Reiches Gottes«) war. In Übereinstimmung mit seinem von Gott gegebenen Auftrag, das Evangelium zu verkünden, verkündete Paulus drei Monate lang treu die Wahrheit der Erlösung in der Synagoge von Ephesus.
Wie es für diejenigen, die der biblischen Wahrheit treu verpflichtet sind, unvermeidlich ist, stieß Paulus auf Feindseligkeit. Seine Botschaft erwies sich als umstritten (V. 9), nicht weil der Apostel streitsüchtig war, sondern weil das Wort Gottes immer polarisiert. Donald Grey Barnhouse kommentierte diesen Vers wie folgt:
Beachten wir die Reaktion, die Paulus auf seine Predigten erhielt. Es ist immer dasselbe: Einige reagieren positiv, aber die große Mehrheit ist verhärtet und ungehorsam in ihrer Einstellung. Paulus schrieb darüber in 1.Korinther 2,14: »Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes kommt, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss.« Das ist immer die Reaktion, die ein Prediger des Wortes Gottes erhält. Das ist die Reaktion, die jeder Christ auf sein treues Zeugnis für die Wahrheit Gottes erhält. (Acts, S. 176)
Paulus‘ unerschütterliches Bekenntnis zur Wahrheit angesichts von Feindseligkeiten setzt einen mutigen Präzedenzfall für alle, die heute im Dienst stehen (sei es in einer Kirche oder einem Seminar). Viel zu viele christliche Institutionen sind schnell bereit, ihre Botschaft zu verwässern, um sich der Popularität anzubiedern. Aber die von Gott gegebene Aufgabe eines jeden Gemeindehirten oder Bibelschulprofessors ist es, für die Wahrheit einzustehen, egal wie töricht oder unwillkommen sie der Gesellschaft um uns herum erscheinen mag.
Die Investition: Eine planvolle Konzentration auf die Ausbildung (19,9b–10a)
… trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab, indem er sich täglich in der Schule des Tyrannus unterredete. 10 Dies aber geschah zwei Jahre lang…
Da Paulus nicht mehr in der Synagoge der feindlich gewordenen Juden lehren konnte, zog er sich zurück und begann, sich mit den Jüngern in einer nahegelegenen Schule zu treffen (wahrscheinlich einem Hörsaal, der von einem lokalen Philosophen namens Tyrannus genutzt wurde). Everett F. Harrison liefert weitere Aufschlüsse und Überlegungen zur Situation:
Paulus‘ neuer Aufenthaltsort war »die Schule des Tyrannus«. Das griechische Wort dafür ist scholē, was zunächst Freizeit bedeutet, dann Diskussion oder Vorlesung (eine beliebte Freizeitbeschäftigung der Griechen), dann eine Gruppe, die solche Vorlesungen besucht, und schließlich den Ort, an dem solche Unterweisungen erteilt wurden. Eine aufschlussreiche Ergänzung im westlichen Text [Codex Bezae[1]] an dieser Stelle besagt, dass Paulus an diesem Ort täglich von der fünften bis zur zehnten Stunde, d. h. von 11 Uhr bis 16 Uhr, tätig war. Dies war wohl die Siesta-Zeit für die Einwohner. Man vermutet, dass Paulus diesen Saal zu einem symbolischen Preis mieten konnte, weil er zu dieser Tageszeit nicht genutzt wurde. (Acts, S. 291)
Die Tatsache, dass Paulus zwei Jahre lang täglich zusammenkam, zeigt, wie sehr er sich persönlich für die Ausbildung seiner Glaubensbrüder engagierte. Wenn der westliche Text korrekt ist, fanden die theologischen Lehrveranstaltungen des Paulus während der üblichen Mittagsruhe (Siesta) der Stadt statt (was darauf hindeutet, dass schläfrige Bibelschüler eine lange Tradition haben). Der Apostel opferte bereitwillig seine persönliche Ruhezeit, um die Jünger zu unterrichten, wahrscheinlich in Form von (Lehr-) Dialogen.
Es ist interessant zu bedenken, dass Paulus, wenn er sich sechs Tage die Woche fünf Stunden lang mit den Jüngern getroffen hat, in den zwei Jahren insgesamt etwa 3.000 Stunden mit ihnen verbracht hat. Das entspricht heute ungefähr vier Semestern Hochschulstudium.[2]
Bemerkenswert ist auch, dass Paulus sich während dieser Zeit als Zeltmacher finanziell selbst versorgte. F. F. Bruce erklärt:
Wir können uns also vorstellen, wie Paulus den frühen Morgen mit Betreiben seines Handwerks verbrachte (vgl. 20,34; 1Kor 4,12) und dann die nächsten fünf Stunden der noch anstrengenderen Aufgabe des christlichen Lehrgesprächs widmete. Seine Zuhörer müssen von seiner Begeisterung und Energie angesteckt worden sein. (Acts, S. 408)
Eine letzte Bemerkung betrifft den Namen jenes »Tyrannus«, den die meisten Kommentatoren für jenen Dozenten halten, von dem Paulus den Hörsaal gemietet (oder zur Nutzung überlassen bekommen) hatte. Kistemaker weist auf die Bedeutung seines Namens hin: »Wir wissen nichts weiter über Tyrannus, dessen Name ›Tyrann‹ bedeutete. Wahrscheinlich war dies ein Spitzname, den ihm seine Schüler gegeben hatten« (Acts, S. 684). Wenn das stimmt, dann hat auch das Bild des überstrengen Lehrers eine lange Tradition.
Auch hier gibt Paulus den heutigen Bibelschullehrern und Gemeindeältesten wieder ein überzeugendes Beispiel, über das sie nachdenken sollten. Der Apostel brachte große Opfer, um in die nächste Generation christlicher Leiter zu investieren. Es ist unser Vorrecht, dasselbe für diejenigen zu tun, die in unseren Tagen zur Verherrlichung Christi zum christlichen Dienst in Gemeinde und Mission berufen werden oder berufen sind.
Die Wirkung: Ein Beitrag, der Christus in aller Welt ehrt (19,10b)
…so dass alle, die in Asien wohnten, sowohl Juden als auch Griechen, das Wort des Herrn hörten.
Lukas schließt diesen kurzen Abschnitt mit einem Kommentar zu den Wirkungen, die die Ausbildungsstätte des Paulus in Ephesus hatte: »so dass alle, die in Asien wohnten, sowohl Juden als auch Griechen, das Wort des Herrn hörten«. Paulus konzentrierte sich ganz auf die Ausbildung, investierte sich dort. Die Wirkung war geradezu explosiv. Ein Kommentator merkt sogar an, dass »dieser Ort mit seinen täglichen Lehrdialogen über einen Zeitraum von zwei Jahren es Paulus ermöglichte, den bislang umfangreichsten Einfluss auszuüben, der in der Apostelgeschichte insgesamt berichtet wird« (David Peterson, Acts, S. 536).
Als Ergebnis dieser Ausbildungsstätte wurden Gemeindehirten ausgebildet und christliche Gemeinden gegründet. Bruce beschreibt die Auswirkungen mit folgenden Worten:
Von da an wurde die Provinz Asien zu einem der wichtigsten Zentren des Christentums. Wahrscheinlich wurden alle sieben in der Offenbarung erwähnten Gemeinden in der Provinz Asia in diesen Jahren gegründet, und noch weitere. Die Gründung der Gemeinden im Lykos-Tal, in Kolossä, Hierapolis und Laodizea, muss in diese Zeit datiert werden: Diese Städte wurden nicht von Paulus persönlich evangelisiert, sondern von seinen Mitarbeitern. (Acts, S. 409)
Und Kistemaker fügt hinzu:
Wir gehen davon aus, dass die von Paulus ausgebildeten Bibelschulstudenten Gemeindehirten in aufstrebenden Gemeinden in Westkleinasien wurden. … Diese Jünger waren maßgeblich daran beteiligt, das Evangelium Christi, also das Wort Gottes, sowohl an die Juden als auch an die Griechen zu verkündigen. (Acts, S. 685)
Die zweijährige Ausbildungsstätte des Paulus hatte durch Gottes Gnade einen unglaublichen Einfluss auf die Verbreitung des Evangeliums und für die Sache Christi. Wie R. C. H. Lenski zu Recht hervorhebt:
Paulus nutzte Ephesus als Ausstrahlungszentrum. Während er in dieser Metropole und diesem politischen Zentrum blieb, streckte er seine Fühler mithilfe seiner Assistenten so weit wie möglich aus. Wie viele er davon beschäftigte, lässt sich nicht abschätzen. Eine Gemeinde nach der anderen wurde gegründet. (Acts, S. 790)
Auch hier liefert uns das Beispiel des Paulus ein überzeugendes Vorbild, über das wir nachdenken sollten. Wenn Bibelschulen ihrer gottgegebenen Verpflichtung treu bleiben und die ihnen anvertraute Investition sorgfältig wahrnehmen, können sie mit Freude beobachten, wie Gott ihre Arbeit segnet, indem Gott sein Wort einsetzt, segensreiche Wirkungen in dieser Welt zu zeitigen.
Disclaimer und Endenoten
Dieser Beitrag wurde angeregt und inhaltlich wesentlich genährt durch mehrere mündliche und schriftliche Beiträge von Dr. Nathan Busenitz, dem Executive Vice President und Dekan der Fakultät am The Master’s Seminary. Er ist außerdem einer der Gemeindehirten von Cornerstone, einer Gemeinschaftsgruppe innerhalb der Grace Community Church (GCC) in Sunvalley, CA (USA) und Hauptprediger der GCC. Siehe insbesondere seinen Vortrag zur Shepherd’s Conference 2025 (5.–7. März 2025), General Session 9: Mobilizing the Master’s Men – Paul’s Strategic Commitment to Pastoral Training (hier).
[1] Der Codex Bezae, auch Codex Bezae Cantabrigiensis, ist eine Handschrift des Neuen Testaments in griechischer und lateinischer Sprache aus dem 5. Jahrhundert. Der Codex Bezae enthält die vier Evangelien in der Reihenfolge der westlichen Handschriften (Matthäus, Johannes, Lukas, Markus) und einen Teil der Apostelgeschichte. Der Codex wird in der Bibliothek der Universität Cambridge aufbewahrt und hat die Signatur MS Nn.2.41. … Er war der einzige Bibeltext aus dem ersten Jahrtausend, der im 16. Jahrhundert bekannt wurde. Dieser Codex trägt den Namen von Theodor Beza, dem Nachfolger Johannes Calvins, denn er schenkte ihn der Universität Cambridge. Gemäß Beza sei der Codex zuvor im Kloster St. Irenäus bei Lyon gewesen. (überarb. Exzerpt aus: de.wikipedia.org/wiki/Codex_Bezae)
[2] In Europa werden im ECTS-Schema unter einer Lehreinheit oft eine Semesterwochenstunde (SWS) verstanden. Das entspricht einer Unterrichtsstunde (45 Min.) pro Woche während der Vorlesungszeit eines Semesters. Im typischen Semester entspricht dies 10–11 Zeitstunden. Führt diese Vorlesungszeit beim Studenten zu einer Arbeitslast (work load) von insges. 25–30 Zeitstunden, erhält er dafür einen ECTS-Credit Point (CP). 30 CPs entsprechen einem Semester, 180 oder 210 CPs entsprechen einem Bachelor-Abschluss, 300 CPS einem Master-Abschluss. Die zwei Jahre in Ephesus könnten also gut 4 Semestern Hochschulstudium von heute entsprechen.
