{"id":3493,"date":"2024-08-30T17:50:57","date_gmt":"2024-08-30T15:50:57","guid":{"rendered":"https:\/\/logikos.club\/?p=3493"},"modified":"2024-09-16T19:53:57","modified_gmt":"2024-09-16T17:53:57","slug":"ein-einwand-gegen-gottes-souveraenitaet-der-sie-beweist-mike-riccardi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/logikos.club\/?p=3493","title":{"rendered":"Ein Einwand gegen Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t, der sie beweist (Mike Riccardi)"},"content":{"rendered":"\n<p>In R\u00f6mer 9 er\u00f6rtert Paulus Gottes absolute Freiheit in seinen Heilspl\u00e4nen. Er verwendet das Beispiel der Zwillinge Jakob und Esau und erkl\u00e4rt, dass Gottes Entscheidung f\u00fcr Jakob und gegen Esau nichts mit den beiden zu tun hatte. Vielmehr w\u00e4hlte Gott, \u201edamit [sein] Vorsatz nach <em>seiner<\/em> Wahl bestehen bleibe\u201c (R\u00f6mer 9,11b). Diese Wahl wurde \u201enicht aufgrund von Werken, sondern aufgrund dessen getroffen, der berufen hat\u201c (R\u00f6mer 9,12a). Er f\u00e4hrt fort, dass die Erl\u00f6sung \u201enicht von dem abh\u00e4ngt, der will oder der l\u00e4uft, sondern von Gott, der Erbarmen hat\u201c (R\u00f6mer 9,16), und untermauert diese Behauptung dann mit dem Hinweis, dass Gott das Herz des Pharaos verh\u00e4rtet habe, um seine Macht zu demonstrieren und seinen Namen durch die folgenden Ereignisse zu verk\u00fcnden (R\u00f6mer 9,17; vgl. 2. Mose 9,16). Paulus fasst seinen Standpunkt dann zusammen, indem er erkl\u00e4rt: \u201eSo denn, <strong>wen er will,<\/strong> begnadigt er, und <strong>wen er will<\/strong>, verh\u00e4rtet er.\u201c (R\u00f6mer 9,18). <\/p>\n\n\n\n<p>Dann nimmt Paulus einen <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Einwand<\/mark><\/strong> vorweg: \u201eDu wirst nun zu mir sagen: <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Warum tadelt er denn noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden?<\/mark><\/strong>\u201c (R\u00f6mer 9,19).<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst wollen wir den Einwand selbst verstehen. Der imagin\u00e4re (oder vielleicht nicht so imagin\u00e4re) Gespr\u00e4chspartner des Paulus hat alles verstanden, was Paulus bis zu diesem Punkt \u00fcber Gott gesagt hat:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Er versteht, dass die Erl\u00f6sung ganz und gar ein Werk der Gnade Gottes ist und gar nichts davon dem Menschen zu verdanken ist.<\/li>\n\n\n\n<li>Er versteht auch, dass es <em>Gottes<\/em> Wille, nicht der Wille des <em>Menschen<\/em>, ist, der f\u00fcr die Erl\u00f6sung bestimmend und entscheidend ist (siehe auch R\u00f6mer 9,16; vgl. Johannes 1,13). Er stellt eine rhetorische Frage, um genau diesen Punkt zu unterstreichen: \u201eWer widersetzt sich seinem Willen?\u201c Die Antwort auf diese rhetorische Frage lautet: \u201e<em>Niemand<\/em> widersetzt sich Gottes Willen!\u201c \u201eAber unser Gott ist in den Himmeln; alles, was <em>ihm<\/em> wohlgef\u00e4llt, tut er\u201c (Psalm 115,3). Er spricht: \u201eall <em>mein<\/em> Wohlgefallen werde ich tun\u201c (Jesaja 46,10), und \u201ekein Vorhaben [kann ihm] verwehrt werden\u201c (Hiob 42,2).<\/li>\n\n\n\n<li>Er versteht auch, dass Gott den Menschen stets verantwortlich h\u00e4lt, ihn zur Rechenschaft zieht: \u201eWarum tadelt er denn noch?\u201c (R\u00f6mer 9,19b).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Frage ist also: \u201eDa niemand Gottes Willen widerstehen kann [, sondern diesem v\u00f6llig ausgeliefert ist], wie kann es dann von Gott gerecht (\u201efair\u201c) sein, dass er immer noch tadelt?\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Den Einwand verstehen<\/h2>\n\n\n\n<p>Dieser Einwand ist f\u00fcr jeden Christen sehr hilfreich, um das Wesen der Souver\u00e4nit\u00e4t Gottes in der Errettung besser zu verstehen. Denn wie auch immer wir zu den <em>Lehren der Gnade<\/em> stehen m\u00f6gen, so m\u00fcssen unsere Schlussfolgerungen jedenfalls dergestalt sein, dass der Einwand von R\u00f6mer 9,19 <em>Sinn macht<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Tatsache ist: Dieser Einwand macht <em>nur dann<\/em> Sinn, wenn drei Dinge wahr sind: (1) Der Mensch muss Bu\u00dfe tun und gerettet werden, wie es Gott befohlen hat. (2) Dem Menschen fehlt die moralische F\u00e4higkeit, Bu\u00dfe zu tun und gerettet zu werden, und: (3) Gott macht den Menschen weiterhin daf\u00fcr verantwortlich, Bu\u00dfe zu tun und gerettet zu werden, und wird ihn bestrafen, wenn er diesem Befehl nicht folgt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Philosophisch<\/strong> gesehen macht dieser Einwand nur dann Sinn, wenn \u201eSollen\u201c nicht gleichbedeutend mit \u201eK\u00f6nnen\/Verm\u00f6gen\u201c ist \u2013 das hei\u00dft, wenn ein Befehl nicht unbedingt (implizit) bedeutet, dass der Angesprochene auch in der Lage ist, das zu tun, was ihm befohlen ist. <strong>Theologisch<\/strong> gesehen ergibt dieser Einwand nur dann Sinn, wenn die Lehren von der totalen Verdorbenheit des Menschen, der bedingungslosen Erw\u00e4hlung durch Gott und der unwiderstehlichen Gnade im Heil wahr sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Es ist f\u00fcr den nat\u00fcrlichen Verstand absto\u00dfend, wenn wir f\u00fcr etwas zur Rechenschaft gezogen werden, das wir nicht f\u00e4hig sind zu tun<\/mark><\/strong> \u2013 <em>insbesondere<\/em>, wenn wir festhalten, dass es ein <em>liebender<\/em> Gott ist, der das verlangt. Und so entwickelten verschiedene Denkschulen alternative Auffassungen von Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t, um Gott vor dem zu bewahren, was sie f\u00fcr ungerecht (\u201eunfair\u201c) halten. Keine dieser Alternativen macht jedoch den Einwand in R\u00f6mer 9,19 verst\u00e4ndlich. Betrachten wir kurz drei dieser Alternativen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Universalismus<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine dieser alternativen Vorstellungen ist der Universalismus (alle Menschen werden ohne Unterschied gerettet). Gott hat etwas von den Menschen gefordert, das sie nicht in der Lage sind zu erbringen, also kehrt er ihre S\u00fcnden unter den Teppich \u2013 schlie\u00dflich sind Kinder Kinder, oder? \u2013 und l\u00e4sst sie vom Haken. Abgesehen davon, dass diese Position offensichtlich im Widerspruch zur Bibel ist, w\u00fcrde sie bedeuten, dass Gott die Menschheit \u201eimmer noch tadelt\u201c. Niemand kann seinem Willen widerstehen, also findet er einfach keine Fehler an ihnen. [Anm. d. \u00dcb.: Gott wendet also das Heilswerk auf <em>alle<\/em> an, ohne diese zu fragen und ohne etwas von irgendjemand zu erwarten und ohne die Ursache des Tadels zu beseitigen.]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bedingte Erw\u00e4hlung auf der Grundlage vorhergesehenen Glaubens<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine andere Alternative besteht darin, zu leugnen, dass Gottes Erw\u00e4hlung bedingungslos ist, und stattdessen zu behaupten, dass sie vom Glauben abh\u00e4ngig sei, den Gott in einer bestimmten Person vorausgesehen hat. Anders gesagt: Gott hat Menschen erw\u00e4hlt, weil er im Voraus sah, dass diese ihn eines Tages erw\u00e4hlen w\u00fcrden. Da es f\u00fcr unseren nat\u00fcrlichen Verstand unfair ist, dass Menschen zur Rechenschaft gezogen werden, weil sie etwas nicht getan haben, das sie gar nicht tun <em>k\u00f6nnen<\/em>, behauptet diese theologische Position, dass wir vielmehr in der Lage <em>seien<\/em>, etwas zu tun \u2013 n\u00e4mlich zu glauben \u2013, wobei dieser Glaube dann zur Folge habe, dass Gott uns Gnade gew\u00e4hre.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wenn diese Ansicht richtig w\u00e4re, h\u00e4tte Paulus&#8216; imagin\u00e4rer Gegenredner in R\u00f6mer 9,19 sicher nicht seinen Einwand gegen Gottes Erw\u00e4hlung erhoben. Es w\u00e4re ja kein R\u00e4tsel, warum jene, die <em>nicht<\/em> glauben, \u201eimmer noch getadelt werden\u201c. Sie hatten einfach aus freien St\u00fccken nicht den Glauben gefasst, der notwendig ist, um zum Heil erw\u00e4hlt zu werden. (Also geschah Ihnen mit der Nichterw\u00e4hlung v\u00f6llige Gerechtigkeit \u2013 kein Einspruch n\u00f6tig.)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unbedingt freier Wille<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine weitere Alternative, die der vorherigen \u00e4hnelt, besteht darin, zu behaupten, dass Gott zwar (\u201eabsolut\u201c) souver\u00e4n ist, sich aber in seiner Souver\u00e4nit\u00e4t daf\u00fcr entschieden habe, dem Menschen (auch) eine gewisse Art von Souver\u00e4nit\u00e4t in Form eines v\u00f6llig freien Willens zu gew\u00e4hren. Gott gebiete Bu\u00dfe und Glauben, und er werde diejenigen tadeln, die dann nicht Bu\u00dfe tun und glauben. Nach dieser Ansicht tun diejenigen, die nicht Bu\u00dfe tun und glauben, dies, weil sie den freien Willen haben, Gott anzunehmen oder abzulehnen. Gott habe sein Bestes getan und <em>w\u00fcrde<\/em> jeden retten, wenn er dies <em>k\u00f6nnte<\/em>, aber er hat die endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber die Erl\u00f6sung v\u00f6llig dem (freien Willen des) Menschen \u00fcberlassen. Mit anderen Worten, sie k\u00f6nnen durchaus mit ihrem freien Willen \u201eseinem Willen widerstehen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei dieser Ansicht ergibt sich, dass der Einwand in R\u00f6mer 9,19 keinen Sinn ergibt. Es w\u00e4re kein Geheimnis, warum Gott diejenigen tadeln w\u00fcrde, die ihn ablehnen. Doch der Gespr\u00e4chspartner des Paulus behauptet (durch seine rhetorische Frage), dass sich <em>niemand<\/em> dem Willen Gottes widersetzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die geniale Gnade<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn wir also den Einwand, den Paulus in R\u00f6mer 9,19 rhetorisch erhebt, verstehen wollen, k\u00f6nnen wir Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t und die Unf\u00e4higkeit des Menschen (zu Bu\u00dfe und Glauben) nicht durch eine Berufung auf die <em>bedingte<\/em> Erw\u00e4hlung seitens Gottes oder den <em>v\u00f6llig<\/em> freien Willen des Menschen erkl\u00e4ren. Der Einwand von R\u00f6mer 9,19 ergibt nur dann einen Sinn, wenn die Lehren von der <em>totalen<\/em> Verderbtheit des Menschen, der <em>bedingungslosen<\/em> Erw\u00e4hlung seitens Gottes und der <em>unwiderstehlichen<\/em> Gnade im Heilswirken Gottes biblisch wahr sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wie kann das gerecht (o. \u201efair\u201c) sein? Wie kann Gott dem Menschen etwas ihm Unm\u00f6gliches befehlen und ihn dennoch zur Rechenschaft f\u00fcr das Nichtbefolgen ziehen? Wie kann er Menschen befehlen, (mittels Bu\u00dfe und Glauben) wiedergeboren zu werden, wenn doch die Rettung und Wiedergeburt vollst\u00e4ndig \u201ean dem begnadigenden Gott\u201c liegt (R\u00f6mer 9,16; vgl. Johannes 1,12)? Nun, Paulus&#8216; Antwort ist, den Fragesteller scharf zu tadeln, der versucht, die Gerechtigkeit Gottes in Frage zu stellen: \u201eWer bist du denn, o Mensch, der du das Wort nimmst gegen Gott?\u201c (R\u00f6mer 9,20). Wenn jemand unterf\u00e4ngt, so Gottes Charakter zu kritisieren, hat er ein v\u00f6llig verbogenes Verst\u00e4ndnis davon, was Gerechtigkeit ist (\u201eIst etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne!\u201c; R\u00f6mer 9,14; vgl. 3,5b\u20136), und sollte sich besser schnell die Hand vor den Mund halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es gibt eine M\u00f6glichkeit, diese Frage aus dem aufrichtigen Wunsch heraus zu stellen, Gott besser zu verstehen und ihn daf\u00fcr anzubeten, wie er sich offenbart hat. Und wenn die Frage in diesem Geist gestellt wird, glaube ich, dass es eine klare Antwort gibt. Und die lautet: <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Gott <strong>schenkt<\/strong> seinem Volk das, was er von ihm <strong>verlangt<\/strong>.<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das ist das <em>Geniale<\/em> an der Gnade Gottes<\/strong>: Indem Gott von jedem Menschen etwas fordert, das f\u00fcr diesen unm\u00f6glich ist, zeigt er un\u00fcbersehbar, wie wirklich hilflos und unverm\u00f6gend der Mensch in Bezug auf seinen geistlichen Zustand ist. Und weil er etwas vom Menschen fordert, das <em>nur Gott selbst<\/em> vollbringen kann, stellt er un\u00fcbersehbar seine eigene F\u00e4higkeit und die F\u00fclle seiner Herrlichkeit zur Schau. Wie Paulus dann weiter erkl\u00e4rt, tut er dies, \u201e<strong>damit er kundt\u00e4te den Reichtum seiner Herrlichkeit<\/strong> an den Gef\u00e4\u00dfen der Begnadigung, die er <em>zuvor<\/em> zur Herrlichkeit bereitet hat\u201c (R\u00f6mer 9,23).<\/p>\n\n\n\n<p>Indem Gott gew\u00e4hrt, was er verlangt, zeigt er sich als <strong>das A und O<\/strong>, der alles in Allem ist. Er weist dem Menschen die ihm angemessene Position zu: <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Er ist ein armer Bettler, der v\u00f6llig auf das angewiesen ist, was er aus Gottes Hand empf\u00e4ngt.<\/mark><\/strong> Dann schenkt er uns als unser Wohlt\u00e4ter das, was er von uns verlangt, und gewinnt so unsere Zuneigung, sodass wir ihn als \u00fcberaus liebenswert, \u00fcberaus w\u00fcrdig und \u00fcberaus wunderbar begreifen und ergreifen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Artikel wurde adaptiert von: Michael Riccardi: <em>An Objection to God\u2018s Sovereignty that Proves It<\/em>, The Cripplegate (March 16, 2012), https:\/\/thecripplegate.com\/an-objection-to-gods-sovereignty-that-proves-it [abgerufen 30.08.2024]. Eigene \u00dcbersetzung (grace@logikos.club).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">John F. MacArthur und Richard Mayhue, <em>Biblische Lehre: Eine systematische Zusammenfassung biblischer Wahrheit<\/em>. EBTC, 3. Aufl. 2023, geb., 1.360 Seiten | ISBN: 978-3947196500. Insbes. Kap. VII <em>Die Errettung<\/em> und Abschnitt 2 <em>Der Plan der Errettung<\/em> (S. 648\u2013678).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Concursus Dei \u2013 Die Souver\u00e4nit\u00e4t Gottes und die Verantwortung des Menschen<\/em> (auf <a href=\"https:\/\/logikos.club\/?p=183\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/logikos.club\/?p=183\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">logikos.club<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">John F. MacArthur, <em>G\u00f6ttliche Unver\u00e4nderlichkeit und die Lehren der Gnade<\/em> (Orig.: <em>Divine Immutability and the Doctrines of Grace<\/em>, \u00dcbersetzung ins Deutsche auf<a href=\"https:\/\/logikos.club\/?p=3081\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/logikos.club\/?p=3081\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> logikos.club<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In R\u00f6mer 9 er\u00f6rtert Paulus Gottes absolute Freiheit in seinen Heilspl\u00e4nen. Er verwendet das Beispiel der Zwillinge Jakob und Esau und erkl\u00e4rt, dass Gottes Entscheidung f\u00fcr Jakob und gegen Esau nichts mit den beiden zu tun hatte. Vielmehr w\u00e4hlte Gott, \u201edamit [sein] Vorsatz nach seiner Wahl bestehen bleibe\u201c (R\u00f6mer 9,11b). 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