{"id":3482,"date":"2024-08-10T11:34:18","date_gmt":"2024-08-10T09:34:18","guid":{"rendered":"https:\/\/logikos.club\/?page_id=3482"},"modified":"2026-02-03T23:14:22","modified_gmt":"2026-02-03T22:14:22","slug":"das-biblische-lehrverstaendnis-von-logikos-club","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/logikos.club\/?page_id=3482","title":{"rendered":"Das biblische Lehrverst\u00e4ndnis von logikos.club"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size\">Die folgenden kurz gefassten Aussagen zu wichtigen Bereichen der biblischen Lehre umreissen das Lehrverst\u00e4ndnis, dass diesem theologischen BLOG zugrunde liegt. Er wurde \u00fcbersetzt und adaptiert von einer bew\u00e4hrten Quelle (<em><a href=\"https:\/\/www.gracechurch.org\/about\/doctrinal-statement\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.gracechurch.org\/about\/doctrinal-statement\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Doctrinal Statement<\/a><\/em> der <em>Grace Community Church<\/em>, Sun Valley, CA, USA). Die Verantwortung f\u00fcr die folgende adaptierte Version liegt alleine bei grace@logikos.club.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Heilige Schrift&nbsp;(Bibliologie)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass die&nbsp;Heilige Schrift&nbsp;(Bibel) Gottes schriftliche Offenbarung f\u00fcr uns Menschen ist. Die 66 B\u00fccher der Bibel Alten und Neuen Testaments, die durch die Inspiration des Heiligen Geistes gegeben wurden, sind daher das Wort Gottes. Das hei\u00dft, wir lehren die Verbalinspiration der gesamten Schrift,&nbsp;dass also die Schrift als Ganzes und alle ihre Teile bis zu den Worten des Urtextes von Gott durch g\u00f6ttliche Inspiration gegeben wurden&nbsp;(1Kor&nbsp;2,7\u201314; 2Tim&nbsp;3,16; 2Pet&nbsp;1,20\u201321).&nbsp;<br>Wir lehren, dass das Wort Gottes eine objektive und klare Aussagen treffende Offenbarung ist (1Thes&nbsp;2,13; 1Kor&nbsp;2,13), unfehlbar (Joh&nbsp;10,35), absolut irrtumslos in den Originaldokumenten, v\u00f6llig frei von Fehlern, F\u00e4lschungen oder T\u00e4uschungen (Ps&nbsp;12,6; 119,160; Spr&nbsp;30,5).<br>Wir lehren, dass die Bibel die einzige unfehlbare Regel des Glaubens und der Praxis darstellt und dass sie in allen in ihr angesprochenen Fragen&nbsp;[o. Themen]&nbsp;wahr und zuverl\u00e4ssig ist (Mt&nbsp;5,18; 24,35; Joh&nbsp;10,35; 16,12\u201313; 17,17; 1Kor&nbsp;2,13; 2Tim&nbsp;3,15\u201317; Heb&nbsp;4,12; 2Pet&nbsp;1,20\u201321)<br>Wir lehren, dass Gott in seinem geschriebenen Wort durch einen Prozess der doppelten Autorschaft gesprochen hat. Der Heilige Geist hat die menschlichen Autoren mit ihren individuellen Pers\u00f6nlichkeiten und unterschiedlichen Schreibstilen dergestalt geleitet, dass sie f\u00fcr uns Menschen das Wort Gottes verfasst und aufgezeichnet haben (2Pet&nbsp;1,20-21) und zwar ohne Fehler im Ganzen oder in Teilen (Mt&nbsp;5,18; 2Tim&nbsp;3,16).<br>Wir lehren die w\u00f6rtliche, grammatikalische und historische Auslegung der Heiligen Schrift, die bekr\u00e4ftigt, dass es zwar mehrere Anwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen bestimmten Abschnitt der Heiligen Schrift geben kann, dass es aber nur eine wahre Auslegung gibt. Die Bedeutung der Heiligen Schrift ist durch die sorgf\u00e4ltige und konsequente Anwendung dieser Auslegungsmethode und&nbsp;nur&nbsp;mit der erleuchtenden Hilfe des Heiligen Geistes zu finden (Joh&nbsp;7,17; 16,12\u201315; 1Kor&nbsp;2,7\u201315; 1Joh&nbsp;2,20). Es liegt in der Verantwortung der Gl\u00e4ubigen, die wahre Absicht und Bedeutung der Heiligen Schrift sorgf\u00e4ltig zu ermitteln und dabei anzuerkennen, dass alle Generationen verpflichtet sind, diese richtig anzuwenden. Das Wort Gottes&nbsp;beurteilt stets&nbsp;den&nbsp;Menschen, dem Menschen steht es jedoch niemals zu, \u00fcber&nbsp;Gottes&nbsp;Wort&nbsp;ein Urteil zu f\u00e4llen.<br>Wir lehren, dass die w\u00f6rtliche, grammatikalische und historische Auslegung die Best\u00e4tigung liefert, dass Gott die Welt in sechs buchst\u00e4blichen Vierundzwanzig-Stunden-Tagen erschaffen hat (1Mo&nbsp;1,1\u20132,3; 2Mo&nbsp;20,11; 31,17), dass er&nbsp;den Menschen insbesondere als&nbsp;Mann und Frau geschaffen hat (1Mo&nbsp;1,26\u201328; 2,5\u201325) und dass er die Ehe als einen lebenslangen Bund zwischen einem Mann und einer Frau definiert hat (1Mo&nbsp;2,24; Mt&nbsp;19,5; vgl. Mal&nbsp;2,14). Die Heilige Schrift stellt&nbsp;au\u00dferdem&nbsp;fest, dass jede sexuelle Aktivit\u00e4t au\u00dferhalb der Ehe Gott ein Gr\u00e4uel ist (2Mo&nbsp;20,14; 3Mo&nbsp;18,1\u201330; Mt&nbsp;5,27\u201332; 19,1\u20139; 1Kor&nbsp;5,1\u20135; 6,9\u201310; 1Thes&nbsp;4,1\u20137).&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der dreieine Gott&nbsp;(Eigentliche Theologie)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass es nur einen lebendigen und wahren Gott gibt (5Mo\u00a06,4; Jes\u00a045,5\u20137; 1Kor\u00a08,4), einen ewigen (Offb\u00a01,8), unendlichen (Hi\u00a011,7\u201310), absoluten Geist (Joh\u00a04,24), unteilbar\u00a0eins\u00a0(2Mo\u00a03,14; 1Joh\u00a01,5; 4,8), vollkommen in allen seinen Vortrefflichkeiten (Tugenden = <em>aret\u0113<\/em>, 1Pet 2,9), einschlie\u00dflich Unergr\u00fcndlichkeit (R\u00f6m\u00a011,33), Allwissenheit (1Joh\u00a03,20), Allmacht (1Mo\u00a018:14), Allgegenwart (Ps\u00a0139,7\u201310), Unver\u00e4nderlichkeit (Mal\u00a03,6) und Selbstexistenz (Aseit\u00e4t = Aus-sich-selbst-sein;\u00a02Mo\u00a03,14; Joh\u00a05,26).<br>Wir lehren, dass dieser Gott seinem Wesen\u00a0nach einer ist (mit einem Geist, einem Willen und einer Macht) und ewig\u00a0in drei gleichwertigen und wesensgleichen Personen \u2013\u00a0Vater, Sohn und Heiliger Geist (Dreieinheit, Trinit\u00e4t; Mt\u00a028,19; 2Kor\u00a013,14)\u00a0\u2013 ist. Jede Person ist ungeschaffen und von den anderen\u00a0Personen der Gottheit\u00a0zu unterscheiden, jeder geb\u00fchrt gleicherma\u00dfen Anbetung und Gehorsam. <\/td><\/tr><tr><td><strong>2.1&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gott, der Vater<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass Gott-Vater, die erste Person der Dreieinheit, alle Dinge seinen Absichten und seiner Gnade entsprechend bestimmt und verordnet (Ps\u00a0145,9\u201310; 1Kor\u00a08,6). Er ist der Sch\u00f6pfer aller Dinge (1Mo\u00a01,1\u201331; Eph 3,9). Er ist souver\u00e4n in Sch\u00f6pfung, Vorsehung und Erl\u00f6sung (Ps\u00a0103,19; R\u00f6m\u00a011,36). Seine Vaterschaft bezieht sich sowohl auf seine Stellung in der Dreieinheit als auch auf seine Beziehung zu den Menschen. Als Sch\u00f6pfer ist er Vater aller Menschen (Eph\u00a04,6), geistlicher Vater aber ist er nur den Gl\u00e4ubigen (R\u00f6m\u00a08,14; 2Kor\u00a06,18).\u00a0<br>In seinem Ratschluss hat er bestimmt, dass alles, was geschieht, seiner Verherrlichung dient (Eph\u00a01,11). Best\u00e4ndig erh\u00e4lt, lenkt und regiert er alle Gesch\u00f6pfe und Ereignisse (1Chr\u00a029,11). Seine Souver\u00e4nit\u00e4t\u00a0f\u00fchrt nie dazu, dass er S\u00fcnde tut oder guthei\u00dft (Hab\u00a01,13; Joh\u00a08,38\u201347), noch schr\u00e4nkt er mit ihr die Verantwortung\u00a0(Rechenschaftspflicht)\u00a0moralischer, intelligenter Gesch\u00f6pfe ein (1Petr\u00a01,17). <br>Er hat von Ewigkeit her in Gnade diejenigen erw\u00e4hlt, die er retten wollte, um sein Eigentumsvolk zu sein (Eph\u00a01,4\u20136). Er rettet alle von der S\u00fcnde, die durch Glauben an Jesus Christus zu ihm kommen. Er nimmt alle, die zu ihm kommen, als eigene Kinder an und wird ihnen zum Vater (Joh\u00a01,12; R\u00f6m\u00a08,15; Gal\u00a04,5; Heb\u00a012,5\u20139).<\/td><\/tr><tr><td><strong>2.2&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gott, der Sohn<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass Jesus Christus, die zweite Person der Dreieinheit, ewiger Gott ist, in g\u00f6ttlichem Rang, Wesen und Ewigkeit eins mit dem Vater ist und alle g\u00f6ttlichen Vollkommenheiten besitzt (Joh\u00a01,1; 10,30; 14,9).<br>Wir lehren, dass die gesamte Sch\u00f6pfung durch den ewigen Sohn ins Dasein gerufen wurde (Joh\u00a01,3; 1Kor\u00a08,6; Kol\u00a01,16; Heb\u00a01,2) und dass sie gegenw\u00e4rtig von ihm erhalten wird (Kol\u00a01,17; Heb\u00a01,3).<br>Wir lehren, dass der ewige Sohn, die zweite Person der Dreieinheit, in seiner Menschwerdung sich selbst zu nichts machte, indem er vollst\u00e4ndig das gleiche Menschenwesen, das auch wir besitzen, annahm, jedoch ohne S\u00fcnde. In der Menschwerdung ver\u00e4nderte er weder sein g\u00f6ttliches Wesen noch gab er irgendeine seiner g\u00f6ttlichen Vollkommenheiten auf (Phil\u00a02,5\u20138; Heb\u00a04,15; 7,26).<br>Wir lehren, dass er durch den Heiligen Geist im Scho\u00df der Jungfrau Maria gezeugt (Lk\u00a01,35) und folglich von einer Frau geboren wurde (Gal\u00a04,4\u20135), so dass zwei vollst\u00e4ndige, vollkommene und v\u00f6llig unterschiedliche Wesen,\u00a0das Wesen Gottes und das Wesen des Menschen, in einer\u00a0[einzigen]\u00a0Person vereint wurden, ohne dass diese beiden Wesen dabei miteinander vermischt, ver\u00e4ndert, aufgeteilt oder voneinander getrennt wurden. Er ist daher sogleich wahrhaftig und v\u00f6llig Gott und wahrhaftig und v\u00f6llig Mensch, jedoch\u00a0(nur)\u00a0eine Person:\u00a0Christus, der einzige Mittler zwischen Gott und Menschen\u00a0(1Tim\u00a02,5).<br>Wir lehren, dass Christus auch in seiner Menschwerdung stets sein g\u00f6ttliches Wesen, seine g\u00f6ttlichen Vollkommenheiten und seine g\u00f6ttlichen Vorrechte v\u00f6llig besa\u00df (Kol\u00a02,9; vgl. Lk\u00a05,18\u201326; Joh\u00a016,30; 20,28). Jedoch brachte er im Zustand seiner Erniedrigung die Herrlichkeiten Seiner Majest\u00e4t nicht immer vollst\u00e4ndig zum Ausdruck, sondern verbarg sie hinter dem Schleier seines wahren Menschseins (Mt\u00a017,2; Mk\u00a013,32; Phil\u00a02,5\u20138). Gem\u00e4\u00df seinem menschlichen Wesen handelt er im Gehorsam gegen\u00fcber Seinem Vater (Joh\u00a04,34; 5,19.30; 6,38) durch die Kraft des Heiligen Geistes (Jes\u00a042,1; Mt\u00a012,28; Lk\u00a04,1.14), w\u00e4hrend er gem\u00e4\u00df seinem g\u00f6ttlichen Wesen durch seine eigene Autorit\u00e4t und Macht als der ewige Sohn handelt (Joh\u00a01,14; vgl. 2,11; 10,37\u201338; 14,10\u201311).<br>Wir lehren, dass unser Herr Jesus Christus die Erl\u00f6sung seines Volkes vollbracht hat durch das Vergie\u00dfen seines Blutes im Opfertod am Kreuz. Wir lehren, dass sein Tod freiwillig, stellvertretend, s\u00fchnend\u00a0(o. vers\u00f6hnend)\u00a0und erl\u00f6send war (Jes\u00a053,3\u20136; Joh\u00a010,15.18; R\u00f6m\u00a03,24-25; 5,8; 1Pet\u00a02,24).<br>Wir lehren, dass aufgrund der Wirksamkeit des Opfertodes unseres Herrn Jesus Christus der glaubende S\u00fcnder vom Gericht, von der Strafe, von der Macht und eines Tages sogar von der Gegenwart der S\u00fcnde befreit wird, dass er f\u00fcr gerecht erkl\u00e4rt wird, ewiges Leben erh\u00e4lt und in die Familie Gottes aufgenommen wird (R\u00f6m\u00a03,25; 5,8\u20139; 2Kor\u00a05,14\u201315; 1Pet\u00a02,24; 3,18).<br>Wir lehren, dass unsere Rechtfertigung durch seine tats\u00e4chliche, leibliche Auferstehung aus den Toten sichergestellt ist. Er ist aufgefahren\u00a0und hat den Ehrenplatz\u00a0zur Rechten des Vaters eingenommen, wo er jetzt als unser F\u00fcrsprecher und Hoherpriester vermittelnd f\u00fcr uns eintritt (Mt\u00a028,6; Lk\u00a024,38\u201339; Apg\u00a02,30\u201331; R\u00f6m\u00a08,34; 1Kor\u00a015,12\u201323; Heb\u00a07,25; 9,24; 1Joh\u00a02,1).<br>Wir lehren, dass Gott durch die Toten-Auferstehung Jesu Christi aus dem Grab die Gottheit seines Sohnes best\u00e4tigte und bewies, dass Gott das S\u00fchnewerk Christi am Kreuz angenommen hat. Die leibliche Auferstehung Jesu ist auch die Garantie f\u00fcr ein zuk\u00fcnftiges Auferstehungsleben f\u00fcr alle Glaubenden (Joh\u00a05,26\u201329; 14,19; R\u00f6m\u00a01,4; 4,25; 6,5\u201310; 1Kor\u00a015,20.23).<br>Wir lehren, dass Jesus Christus wiederkommen wird, um die Gemeinde, die sein Leib ist, bei der Entr\u00fcckung zu sich zu nehmen und dass er mit seiner verherrlichten Gemeinde zur\u00fcckkehrend sein Tausendj\u00e4hriges Reich auf Erden aufrichten wird (Apg\u00a01,9\u201311; 1Thes\u00a04,13\u201318; Offb\u00a020).<br>Wir lehren, dass der Herr Jesus Christus der Eine\u00a0(o. derjenige)\u00a0ist, durch den Gott die ganze Menschheit richten wird (Joh\u00a05,22\u201323): die Glaubenden (am Richterstuhl des Christus;\u00a01Kor\u00a03,10\u201315; 2Kor\u00a05,10),die auf der Erde Lebenden am Tag der herrlichen Wiederkehr\u00a0Christi\u00a0(am Thron seiner Herrlichkeit;\u00a0Mt\u00a025,31\u201346) und die ungl\u00e4ubig Verstorbenen am gro\u00dfen wei\u00dfen Thron (Offb\u00a020,11\u201315).<br>Als der eine Mittler zwischen Gott und Mensch (1Tim\u00a02,5), als Haupt seines Leibes, der Gemeinde (Eph\u00a01,22; 5,23; Kol\u00a01,18), und als kommender K\u00f6nig \u00fcber alle und alles, der auf dem Thron Davids regieren wird (Jes\u00a09,6; Lk\u00a01,31\u201333), ist er der oberste Richter aller, die es vers\u00e4umten, ihren Glauben\u00a0(Vertrauen)\u00a0allein auf ihn als Herrn und Retter zu setzen (Mt\u00a025,14\u201346; Apg\u00a017,30\u2013 31).<\/td><\/tr><tr><td><strong>2.3&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gott, der Heilige Geist<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass der Heilige Geist, die dritte Person der Dreieinheit, ewiger Gott ist, in g\u00f6ttlichem Rang, Wesen und Ewigkeit eins mit dem Vater und dem Sohn ist (Mt&nbsp;28,19; Apg&nbsp;5,3\u20134; 1Kor&nbsp;12:4\u20136; 2Kor&nbsp;13,14) und alle g\u00f6ttlichen Vollkommenheiten besitzt, einschlie\u00dflich Ewigkeit (Heb&nbsp;9,14), Allgegenwart (Ps&nbsp;139,7\u201310), Allwissenheit (Jes&nbsp;40,13\u201314), Allmacht (R\u00f6m&nbsp;15,13) und Wahrheit (Joh&nbsp;16,13).<br>Wir lehren, dass der Heilige Geist nicht blo\u00df eine Kraft oder eine Macht sei, sondern eine einzigartige g\u00f6ttliche Person, die denkt (1Kor&nbsp;2,10\u201313), will (1Kor&nbsp;12,11), redet (Apg&nbsp;28,25\u201326) und betr\u00fcbt werden kann (Eph&nbsp; 4,30).<br>Wir lehren, dass es das Werk des Heiligen Geistes ist, den g\u00f6ttlichen Willen bez\u00fcglich der gesamten Menschheit auszuf\u00fchren. Wir erkennen sein souver\u00e4nes Wirken in der Sch\u00f6pfung (1Mo&nbsp;1,2), in der&nbsp;Menschwerdung des Sohnes Gottes&nbsp;(Mt&nbsp;1,18), in der schriftlichen Offenbarung (Heilige Schrift;&nbsp;2Pet&nbsp;1,20\u201321) und im Erl\u00f6sungswerk (Joh&nbsp;3,5\u20137).<br>Wir lehren, dass das Wirken des Heiligen Geistes in unserem Zeitalter zu Pfingsten begann (Apg&nbsp;1,5; 2,4), als er, wie von Christus verhei\u00dfen, vom Vater und vom Sohn gesandt wurde (Joh&nbsp;14,16\u201317; 15,26), um den Bau des Leibes Christi (Eph&nbsp;2,22), seiner Gemeinde (Eph&nbsp;1,21\u201322), zu beginnen und zu vollenden. Der Heilige Geist \u00fcberf\u00fchrt die Welt von S\u00fcnde, Gerechtigkeit und Gericht (Joh&nbsp;16,8\u201311), verherrlicht den Herrn Jesus Christus (Joh&nbsp;16:14) und verwandelt die Gl\u00e4ubigen in das Bild Christi (R\u00f6m&nbsp;8,29; 2Kor&nbsp;3,18).<br>Wir lehren, dass es der Heilige Geist ist, der die Wiedergeburt \u00fcbernat\u00fcrlich und souver\u00e4n bewirkt, und dass er alle Glaubenden in den Leib Christi hinein tauft (1Kor&nbsp;12,13). Der Heilige Geist wohnt in dem Glaubenden, heiligt ihn, lehrt ihn, bef\u00e4higt ihn zum Dienst und versiegelt ihn auf den Tag der Erl\u00f6sung (R\u00f6m&nbsp;8,9; 2Kor&nbsp;3,6; Eph&nbsp;1,13).<br>Wir lehren, dass der Heilige Geist der g\u00f6ttliche Lehrer ist, der die Apostel und Propheten in alle Wahrheit gef\u00fchrt hat, als sie Gottes besondere Offenbarung, die&nbsp;Heilige Schrift&nbsp;(Bibel), niederschrieben (Joh&nbsp;14,26; 16,13; vgl. 2Pet&nbsp;1,19\u201321). In jedem Glaubenden wohnt vom Augenblick seiner Errettung an best\u00e4ndig der Heilige Geist (R\u00f6m&nbsp;8,9). Es ist Pflicht aller, die aus dem Heiligen Geist geboren sind, mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt (d.&nbsp;h. von ihm gelenkt und geleitet) zu werden (Eph&nbsp;5,18).<br>Wir lehren, dass der Heilige Geist der Gemeinde geistliche Gaben zu ihrer Erbauung gibt (Apg&nbsp;1,8; 1Kor&nbsp;12,4\u201311; 14,26). Der Heilige Geist verherrlicht weder sich selbst noch seine Gaben durch demonstrative&nbsp;(spektakul\u00e4re)&nbsp;Zurschaustellung (1Kor&nbsp;14,33). Vielmehr verherrlicht er Christus (Joh&nbsp;16,13\u201314), indem er&nbsp;dessen&nbsp;Erl\u00f6sungswerk auf sein Volk anwendet in Wiedergeburt und Heiligung (2Kor&nbsp;3,18; Tit&nbsp;3,5).<br>Wir lehren in diesem Zusammenhang, dass Gott der Heilige Geist souver\u00e4n ist im Verleihen aller seiner Gaben zur Vervollkommnung der Heiligen unserer Zeit (1Kor&nbsp;12,4\u201311; Eph&nbsp;4,7\u201312). Das&nbsp;Reden in fremden Sprachen&nbsp;(Zungenrede,&nbsp;<em>Glossolalie<\/em>) und das Wirken von Zeichenwundern in den Anfangstagen der Gemeinde hat aufgeh\u00f6rt (1Kor&nbsp;13,8\u201310; Eph&nbsp;2,20), nachdem es seinen Zweck erf\u00fcllt hatte, darauf hinzuweisen und zu beglaubigen, dass die Apostel g\u00f6ttliche Wahrheit offenbarten (2Kor&nbsp;12,12; Heb&nbsp;2,1\u20134). Die Wundergaben waren nie dazu bestimmt, das Leben der Glaubenden zu kennzeichnen&nbsp;(o. ein allgemeines Erkennungszeichen aller Glaubenden zu sein)&nbsp;(z.&nbsp;B. 1Tim&nbsp;5,23).<\/td><\/tr><tr><td><strong>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Mensch&nbsp;(Anthropologie)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass der Mensch direkt und unmittelbar von Gott geschaffen wurde (1Mo&nbsp;2,7), in seinem Bild und nach seinem Gleichnis (1Mo&nbsp;1,26\u201328; 5,1; Jak&nbsp;3,9), s\u00fcndlos (1Mo&nbsp;1,31) und ausgestattet mit vern\u00fcnftigem Wesen, Intelligenz, Willenskraft und moralischer Verantwortung gegen\u00fcber Gott (1Mo&nbsp;2,15\u201325).<br>Wir lehren, dass der Mensch von Gott entweder als Mann oder als Frau geschaffen wurde, als unterschiedliche Geschlechter, die biologisch festgelegt sind und jedem Individuum bei der Empf\u00e4ngnis von Gott verliehen werden (1Mo&nbsp;1,27; 2,5-\u201323; Hi&nbsp;3,3; Ps&nbsp;139,13\u201314; 1Kor&nbsp;11,3\u201315). Jeder Versuch, die beiden Geschlechter zu verwischen, ist Gott ein Gr\u00e4uel (3Mo&nbsp;18,22; 5Mo&nbsp;22,5; R\u00f6m&nbsp;1,26\u201327; 1Kor&nbsp;6,9\u201310).<br>Wir lehren, dass Gottes Vorsatz bei der Erschaffung des Menschen war, dass der Mensch Gott verherrliche, sich der Gemeinschaft Gottes erfreue und sein Leben nach dem Willen Gottes lebe, damit dadurch Gottes Absicht f\u00fcr den Menschen in der Welt erf\u00fcllt werde (Jes&nbsp;43,7; 1Kor&nbsp;10,31; Kol&nbsp;1,16; Offb&nbsp;4,11).<br>Wir lehren, dass der Mensch durch Adams S\u00fcnde des Ungehorsams gegen\u00fcber dem geoffenbarten Willen und Wort Gottes seine Unschuld verlor, sich die Strafe des geistlichen sowie des k\u00f6rperlichen Todes zuzog, dem Zorn Gottes verfiel, im Wesen verdarb und \u2013&nbsp;von Gottes Gnade einmal abgesehen&nbsp;\u2013 v\u00f6llig unf\u00e4hig wurde, etwas zu w\u00e4hlen oder zu tun, das f\u00fcr Gott annehmbar w\u00e4re. Der Mensch ist hoffnungslos verloren, da er \u00fcber keine Selbstheilungskr\u00e4fte verf\u00fcgt, die ihn wiederherstellen k\u00f6nnten. Dass ein Mensch gerettet wird, geschieht daher ausschlie\u00dflich&nbsp;als&nbsp;freies&nbsp;Gnadengeschenk&nbsp;Gottes&nbsp;durch das Erl\u00f6sungswerk unseres Herrn Jesus Christus (1Mo&nbsp;2,16\u201317; 3,1\u201319; Joh&nbsp;3,36; R\u00f6m&nbsp;3,23; 6,23; 1Kor&nbsp;2,14; Eph&nbsp;2,1\u20133; 1Tim&nbsp;2,13\u201314; 1Joh&nbsp;1,8).<br>Wir lehren, dass alle Menschen in Adam waren \u2013&nbsp;vereint mit ihm als Stellvertreter&nbsp;[o. Repr\u00e4sentant]&nbsp;der Menschheit&nbsp;\u2013 und dass darum allen Menschen aller Zeitalter die Schuld der S\u00fcnde zugerechnet und das verdorbene&nbsp;S\u00fcnderwesen weitergegeben wurde, wobei Jesus Christus hiervon die einzige Ausnahme ist (R\u00f6m&nbsp;5,12.18\u201319; 8,3; 1Kor&nbsp;15,22; 2Kor&nbsp;5,21). Alle Menschen sind daher ihrem Wesen nach, aus freien St\u00fccken und durch g\u00f6ttliche Erkl\u00e4rung&nbsp;(o. Zurechnung; Imputation)&nbsp;S\u00fcnder (Ps&nbsp;14,1\u20133; Jer&nbsp;17,9; R\u00f6m&nbsp;3,9\u201318.23; 5,10\u201312).&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Heil&nbsp;(Soteriologie)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass es Heil&nbsp;(Errettung)&nbsp;ausschlie\u00dflich bei Gott und nur aus Gnaden aufgrund des Rettungswerkes Jesu Christi gibt. Das g\u00f6ttliche Heil gibt es niemals auf Grundlage menschlicher Verdienste oder Werke, sondern allein  aufgrund des absolut gerechten Lebens und des s\u00fchnenden Blutes&nbsp;(Opfertodes) Jesu Christi (Joh&nbsp;1,12; R\u00f6m&nbsp;5,18\u201319; Eph&nbsp;1,7; 2,8\u201310; 1Pet&nbsp;1,18\u201319).<\/td><\/tr><tr><td><strong>4.1&nbsp;&nbsp;&nbsp;Erw\u00e4hlung<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass die Erw\u00e4hlung ein souver\u00e4ner Akt Gottes ist, durch den er vor Grundlegung der Welt bedingungslos all jene in Christus auserw\u00e4hlt hat, denen er einmal aus Gnade ewiges Leben geben, sie retten und heiligen wird (R\u00f6m&nbsp;8,28\u201330; 9,11\u201316; Eph&nbsp;1,4\u201311; 2Thes&nbsp;2,13; 2Tim&nbsp;2,10; 1Pet&nbsp;1,1\u20132).<br>Wir lehren, dass die souver\u00e4ne Erw\u00e4hlung der Verantwortung des Menschen, Bu\u00dfe zu tun und Christus als Erl\u00f6ser und Herrn zu vertrauen, weder widerspricht, noch diese Verantwortung aufhebt (Hes&nbsp;18,23.32; 33,11; Joh&nbsp;3,18\u201319.36; 5,40; R\u00f6m&nbsp;9,19\u201323; 2Thes&nbsp;2,10\u201312; Offb&nbsp;22,17). Da die souver\u00e4ne Gnade&nbsp;Gottes&nbsp;jedoch sowohl die Mittel zum Empfang des Heilsgeschenks als auch das Geschenk selbst einschlie\u00dft, wird die souver\u00e4ne Erw\u00e4hlung&nbsp;genau&nbsp;zu dem f\u00fchren, was Gott bestimmt hat. Alle, die der Vater erw\u00e4hlt hat, wird er wirksam&nbsp;<s>zu sich<\/s>&nbsp;rufen. Alle, die der Vater wirksam&nbsp;<s>zu sich<\/s>&nbsp;ruft, werden im Glauben&nbsp;zum Sohn&nbsp;kommen. Alle, die im Glauben kommen, wird der&nbsp;Sohn&nbsp;annehmen (Joh&nbsp;6,37\u201340.44; Apg&nbsp;13,48; R\u00f6m&nbsp;8,30).<br>Wir lehren, dass Gottes Erw\u00e4hlung von v\u00f6llig verdorbenen S\u00fcndern bedingungslos ist, allein gegr\u00fcndet in der souver\u00e4nen Freiheit von Gottes eigenem Willen. Erw\u00e4hlung ist ein Ausdruck von Gottes unverdienter Gunst und hat nichts mit irgendeiner Initiative auf Seiten des S\u00fcnders zu tun.&nbsp;Die Erw\u00e4hlung beruht nicht darauf, dass Gott voraussieht, was S\u00fcnder aus eigenem Willen tun k\u00f6nnten. Sie ist auch keine Reaktion Gottes darauf, dass er voraussieht, dass sie eines Tages glauben w\u00fcrden.&nbsp;Vielmehr ist die Erw\u00e4hlung ausschlie\u00dflich&nbsp;Gottes&nbsp;souver\u00e4ner Gnade und Barmherzigkeit zuzurechnen (R\u00f6m&nbsp;9,11.16; Eph&nbsp;1,4\u20137; Tit&nbsp;3,4\u20137; 1Pet&nbsp;1,2).<br>Wir lehren, dass die Erw\u00e4hlung nicht so verstanden werden darf, als gr\u00fcnde sie blo\u00df auf abstrakter Unumschr\u00e4nktheit (Souver\u00e4nit\u00e4t). Gott ist wahrhaftig souver\u00e4n (v\u00f6llig selbstbestimmt), aber er \u00fcbt seine Souver\u00e4nit\u00e4t stets in Harmonie mit seinen anderen Vollkommenheiten aus, insbesondere mit seiner Allwissenheit, Gerechtigkeit, Heiligkeit, Weisheit, Gnade und Liebe (R\u00f6m&nbsp;9,11\u201316).&nbsp;Gottes&nbsp;Souver\u00e4nit\u00e4t wird den Willen Gottes stets auf eine Art und Weise verherrlichen, die in perfekter \u00dcbereinstimmung mit seinem Wesen ist, wie es im Leben unseres Herrn Jesus Christus offenbart wurde (Mt&nbsp;11,25\u201328; 2Tim&nbsp;1,9).&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>4.2&nbsp;&nbsp;&nbsp;S\u00fchnung<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass der Herr Jesus durch seinen vollkommenen Gehorsam und sein Opfer, das er Gott durch den ewigen Geist dargebracht hat (Heb&nbsp;9,14; 10,14), die Gerechtigkeit Gottes vollkommen befriedigt (Heb&nbsp;2,17; 1Joh&nbsp;4,10), den Zorn Gottes bedeckt&nbsp;(ges\u00fchnt)&nbsp;(R\u00f6m&nbsp;3,25\u201326; vgl. 1,18),&nbsp;mit Gott&nbsp;vers\u00f6hnt (R\u00f6m&nbsp;5,10) und ein ewiges Erbe im Himmelreich erworben hat (Heb&nbsp;9,15), und zwar f\u00fcr alle, die der Vater ihm gegeben hat (Joh&nbsp;6,39; 10,14\u201315, 28\u201329; 17,2.9.24).<\/td><\/tr><tr><td><strong>4.3&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wiedergeburt<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass die Wiedergeburt ein \u00fcbernat\u00fcrliches Werk des Heiligen Geistes ist, durch welches eine erneuerte Natur und geistliches Leben verliehen werden (Joh&nbsp;3,3-7; 2Kor&nbsp;5,17; Tit&nbsp;3,5). Die Wiedergeburt geschieht in einem Nu und wird allein durch die Kraft des Heiligen Geistes mittels des Wortes Gottes bewirkt (Joh&nbsp;5,24; Jak&nbsp;1,18; 1Pet&nbsp;1,23). Infolge dieser g\u00f6ttlichen Erleuchtung (2Kor&nbsp;4,6) antwortet der bu\u00dffertige S\u00fcnder, durch den Heiligen Geist hierzu bef\u00e4higt,&nbsp;gleichzeitig&nbsp;mit Glauben an Christus (1Joh&nbsp;5,1).&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>4.4&nbsp;&nbsp;&nbsp;Rechtfertigung<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass die&nbsp;Gerechterkl\u00e4rung&nbsp;(o. Rechtfertigung) vor Gott durch Gott erfolgt (R\u00f6m&nbsp;8,33), durch den er diejenigen f\u00fcr gerecht erkl\u00e4rt, die sich aufgrund seiner unwiderstehbaren Gnade in Bu\u00dfe von ihren S\u00fcnden abwenden (Lk&nbsp;13,3; Apg&nbsp;2,38; 3,19; 11,18; R\u00f6m&nbsp;2,4; 2Kor&nbsp;7,10; vgl. Jes&nbsp;55,6\u20137), sich im Glauben an Christus wenden (Apg&nbsp;16,31; 20,21; R\u00f6m&nbsp;1,16; 3,22.26; Gal&nbsp;3,22) und ihn als souver\u00e4nen Herrn bekennen (R\u00f6m&nbsp;10,9\u201310; 1Kor&nbsp;12,3; 2Kor&nbsp;4,5; Phil&nbsp;2,11).&nbsp;<br>Wir lehren, dass die Gerechtigkeit dieser Gerechterkl\u00e4rung dem Gl\u00e4ubigen nicht eingefl\u00f6\u00dft wird&nbsp;(Infusion), noch durch irgendeine Tugend oder irgendein Werk des Menschen selbst erlangt werden kann (R\u00f6m&nbsp;3,20; 4,4\u20136). Sie ist vielmehr eine offizielle richterliche Erkl\u00e4rung, dass man vor Gott gerecht sei (5Mo&nbsp;25,1; R\u00f6m&nbsp;8,1.33\u201334). Wir lehren, dass die Rechtfertigung aus einer Zurechnung (Imputation) unserer S\u00fcnden auf Christus (Kol&nbsp;2,14; 1Pet&nbsp;2,24) und einer Zurechnung der Gerechtigkeit Christi auf uns (1Kor&nbsp;1,30; 2Kor&nbsp;5,21; vgl. R\u00f6m&nbsp;5,18\u201319) besteht, und zwar allein durch Glauben, v\u00f6llig unabh\u00e4ngig&nbsp;(o. getrennt)&nbsp;von Werken (R\u00f6m&nbsp;3,28; 4,4\u20135; 5,1; Gal&nbsp;2,16; 3,11.24). Auf diese Weise kann Gott zeigen, \u00bbdass er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist\u00ab (R\u00f6m&nbsp;3,26).&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>4.5&nbsp;&nbsp;&nbsp;Heiligung&nbsp;(in Stellung und Praxis)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass jeder Gl\u00e4ubige bei seiner Bekehrung f\u00fcr Gott geheiligt (abgesondert) wird, f\u00fcr heilig erkl\u00e4rt und daher als Heiliger bezeichnet wird. Diese Heiligung ist stellungsm\u00e4\u00dfig&nbsp;(eine Stellung)&nbsp;und tritt augenblicklich&nbsp;und vollst\u00e4ndig&nbsp;ein; sie sollte nicht mit der fortschreitenden Heiligung verwechselt werden&nbsp;(s.&nbsp;u.). Die stellungsm\u00e4\u00dfige Heiligung hat mit der Stellung des Gl\u00e4ubigen&nbsp;vor Gott&nbsp;zu tun, nicht mit seinem gegenw\u00e4rtigen Wandel oder Zustand (Apg&nbsp;20,32; 1Kor&nbsp;1,2.30; 6,11; 2Thes&nbsp;2,13; Heb&nbsp;2,11; 3,1; 10,10.14; 13,12; 1Pet&nbsp;1,2).<br>Wir lehren, dass es durch das Wirken des Heiligen Geistes auch eine fortschreitende Heiligung gibt, durch die der&nbsp;praktische&nbsp;Zustand des Gl\u00e4ubigen n\u00e4her an den Stand herangebracht wird, den er&nbsp;stellungsm\u00e4\u00dfig&nbsp;bereits durch die Rechtfertigung genie\u00dft. Durch Gehorsam gegen\u00fcber dem Wort Gottes und die Bef\u00e4higung durch den Heiligen Geist ist der Glaubende in der Lage, ein Leben zunehmender&nbsp;praktischer&nbsp;Heiligkeit in \u00dcbereinstimmung mit dem Willen Gottes zu f\u00fchren und so unserem Herrn Jesus Christus immer \u00e4hnlicher zu werden (Joh&nbsp;17,17.19; R\u00f6m&nbsp;6,1\u201322; 8,29; 2Kor&nbsp;3,18; 1Thes&nbsp;4,3\u20134; 5,23).<br>Wir lehren in diesem Zusammenhang, dass jeder errettete Mensch best\u00e4ndig in einen Kampf verwickelt ist, in welchem in ihm die neue Sch\u00f6pfung in Christus gegen das Fleisch k\u00e4mpft. Durch&nbsp;das vollm\u00e4chtige Wirken&nbsp;des innewohnenden Heiligen Geistes ist jedoch alles f\u00fcr den Sieg gegeben. Dieser Kampf wird den Glaubenden das ganze irdische Leben hindurch begleiten und wird nie ganz beendet sein, bis er Christus von Angesicht zu Angesicht sieht. Es ist v\u00f6llig unbiblisch zu behaupten, dass die S\u00fcnde w\u00e4hrend dieses Lebens v\u00f6llig ausgerottet werden k\u00f6nne. Die&nbsp;v\u00f6llige&nbsp;Ausrottung der S\u00fcnde&nbsp;im Glaubenden&nbsp;ist nicht m\u00f6glich, aber der Heilige Geist sorgt f\u00fcr den Sieg \u00fcber die S\u00fcnde (Gal&nbsp;5,16\u201325; Eph&nbsp;4,22\u201324; Phil&nbsp;3,12; Kol&nbsp;3,9\u201310; 1Pet&nbsp;1,14\u201316; 1Joh&nbsp;3,2\u20139).<\/td><\/tr><tr><td><strong>4.6&nbsp;&nbsp;&nbsp;Heilssicherheit&nbsp;und Heilsgewissheit<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass alle Erl\u00f6sten nach ihrer Errettung&nbsp;(o. nach Empfang des ewigen Heils)&nbsp;durch Gottes Kraft bewahrt werden und somit in Christus allezeit&nbsp;ihres Heils&nbsp;sicher sind (Joh&nbsp;5,24; 6,37\u201340; 10,27\u201330; R\u00f6m&nbsp;5,9\u201310; 8,1.31\u201339; 1Kor&nbsp;1,4\u20138; Eph&nbsp;4,30; Heb&nbsp;7,25; 13,5; 1Pet&nbsp;1,5; Jud&nbsp;24). Diejenigen, die sich einmal zum Glauben bekannt haben und sp\u00e4ter den Herrn verleugnen, zeigen durch ihr Weggehen von uns, dass sie nie wirklich gerettet waren (1Joh&nbsp;2,19).<br>Wir lehren, dass es ein Vorrecht der Gl\u00e4ubigen ist, sich der vom Wort Gottes bezeugten&nbsp;Heilssicherheit stets freudig gewiss zu sein.&nbsp;Dieses Wort Gottes&nbsp;verbietet jedoch gleichzeitig mit klaren Worten, die Freiheit als Christ als Entschuldigung f\u00fcr ein s\u00fcndiges Leben und f\u00fcr die&nbsp;Befriedigung fleischlicher Begierden&nbsp;zu gebrauchen (R\u00f6m&nbsp;6,15\u201322; 13,13\u201314; Gal&nbsp;5,13.25\u201326; Tit&nbsp;2,11\u201314).<br>Echte Wiedergeburt zeigt sich in Fr\u00fcchten, die der Bu\u00dfe w\u00fcrdig sind und sich in rechtschaffenen Einstellungen und entsprechendem Verhalten zeigen. Gute Werke sind der eigentliche Beweis und die Frucht der Wiedergeburt (1Kor&nbsp;6,19\u201320; Eph&nbsp;2,10) und werden in dem Ma\u00dfe sichtbar, in dem der Glaubende sich der Leitung des Heiligen Geistes in seinem Leben durch treuen Gehorsam gegen\u00fcber dem Wort Gottes unterordnet (Eph&nbsp;5,17\u201321; Phil&nbsp;2,12b; Kol&nbsp;3,16; 2Pet&nbsp;1,4\u201310). Dieser Gehorsam bewirkt, dass der Glaubende immer mehr dem Bild unseres Herrn Jesus Christus gleichgestaltet wird (2Kor 3,18). Ihre Vollendung erreicht diese Gleichgestaltung in der Verherrlichung des Glaubenden bei der Wiederkunft Christi (R\u00f6m&nbsp;8,17; 2Pet&nbsp;1,4; 1Joh&nbsp;3,2\u20133).&nbsp;&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>4.7&nbsp;&nbsp;&nbsp;Absonderung<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass die Absonderung von der S\u00fcnde im Alten wie im Neuen Testament eindeutig gefordert wird und dass die Heilige Schrift deutlich darauf hinweist, dass in den letzten Tagen Abfall vom Glauben und Weltlichkeit zunehmen werden (2Kor&nbsp;6,14\u20137,1; 2Tim&nbsp;3,1\u20135).<br>Wir lehren, dass alle Erretteten aus tiefer Dankbarkeit f\u00fcr die unverdient zuteil gewordene Gnade Gottes, und weil unser herrlicher Gott unserer v\u00f6lligen Hingabe \u00fcberaus w\u00fcrdig ist, so leben sollen, dass ihre anbetende Liebe zu Gott sichtbar wird und sie ihrem Herrn und Heiland keine Schande bereiten. Wir lehren auch, dass Gott die Absonderung von jeglicher Verbindung zu religi\u00f6sem Abfall sowie weltlichen und s\u00fcndigen Praktiken verlangt (R\u00f6m&nbsp;12,1\u20132; 1Kor&nbsp;5,9\u201313; 2Kor&nbsp;6,14\u20137,1; 1Joh&nbsp;2,15\u201317; 2Joh&nbsp;9\u201311).<br>Wir lehren, dass Gl\u00e4ubige f\u00fcr unseren Herrn Jesus Christus abgesondert&nbsp;leben&nbsp;sollen (2Thes&nbsp;1,11\u201312; Heb&nbsp;12,1\u20132), und bekr\u00e4ftigen, dass das Leben eines Christen ein Leben in gehorsamer Rechtschaffenheit im Sinne der Seligpreisungen (Mt&nbsp;5,2\u201312) und ein Leben best\u00e4ndigen Strebens nach Heiligung ist (R\u00f6m&nbsp;12,1\u20132; 2Kor&nbsp;7,1; Heb&nbsp;12,14; Tit&nbsp;2,11\u201314; 1Joh&nbsp;3,1\u201310).&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Gemeinde&nbsp;(Ekklesiologie)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>5.1&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die universale Gemeinde Jesu Christi<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass alle, die an Jesus Christus glauben, vom Heiligen Geist unverz\u00fcglich in den einen geistlichen Leib eingef\u00fcgt werden, der auch die Gemeinde (Versammlung;&nbsp;1Kor&nbsp;12,12\u201313) und die Braut Christi (2Kor&nbsp;11,2; Eph&nbsp;5,23\u201332; Offb&nbsp;19,7\u20138) genannt wird, dessen Haupt Christus ist (Eph&nbsp;1,22; 4,15; Kol&nbsp;1,18).<br>Wir lehren, dass die Bildung der&nbsp;universalen&nbsp;Gemeinde, des Leibes Christi, am Pfingsttag begann (Apg&nbsp;2,1\u201321.38\u201347) und beim&nbsp;Kommen Christi zur Entr\u00fcckung der Seinen&nbsp;vollendet sein wird (1Kor&nbsp;15,51\u201352; 1Thes&nbsp;4,13\u201318).<br>Wir lehren, dass die Gemeinde daher ein einzigartiger geistlicher Organismus ist, der durch Christus geplant wurde und aus allen wiedergeborenen Menschen (d. h. allen Glaubenden) des gegenw\u00e4rtigen Zeitalters besteht (Eph&nbsp;2,11\u20133,6). Die Gemeinde unterscheidet sich von Israel (1Kor&nbsp;10,32); dies ist ein Geheimnis, welches erst in&nbsp;unserem&nbsp;Zeitalter offenbart wurde (Eph&nbsp;3,1\u20136; 5,32).<\/td><\/tr><tr><td><strong>5.2&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die \u00f6rtliche Gemeinde Jesu Christi<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass die Gr\u00fcndung und der Fortbestand von \u00f6rtlichen Gemeinden in den Schriften des Neuen Testaments klar gelehrt und definiert wird (Apg&nbsp;14,23.27; 20,17.28; Gal&nbsp;1,2; Phil&nbsp;1,1; 1Thes&nbsp;1,1; 2Thes&nbsp;1,1) und dass die Glieder des einen geistlichen Leibes&nbsp;Christi&nbsp;angewiesen werden, sich in \u00f6rtlichen Versammlungen zusammenzuschlie\u00dfen (1Kor&nbsp;11,18\u201320; Heb&nbsp;10,25).<br>Wir lehren, dass Christus die h\u00f6chste Autorit\u00e4t in der Gemeinde besitzt (1Kor&nbsp;11,3; Eph&nbsp;1,22; Kol&nbsp;1,18) und dass Gemeindeleitung,&nbsp;geistliche&nbsp;Gaben, Gemeindeordnung, Gemeindezucht,&nbsp;Anbetung und&nbsp;Gottesdienst alle gem\u00e4\u00df der Heiligen Schrift durch&nbsp;Christi&nbsp;Souver\u00e4nit\u00e4t bestimmt werden. Die nach der Heiligen Schrift bestimmten Gemeindeleiter, die zum Dienst unter der Leitung Christi \u00fcber die Gemeinde gesetzt sind, sind \u00c4lteste (auch Aufseher, Gemeindehirten und Hirten-Lehrer genannt; Apg&nbsp;20,28; Eph&nbsp;4,11) und Diakone; beide m\u00fcssen biblische Qualifikationen erf\u00fcllen (1Tim&nbsp;3,1\u201313; Tit&nbsp;1,5\u20139; 1Pet&nbsp;5,1\u20135).<br>Wir lehren, dass die \u00c4ltestenschaft einer \u00f6rtlichen Gemeinde aus geistlich qualifizierten M\u00e4nnern besteht, die als Diener Christi leiten und f\u00fchren (1Tim&nbsp;2,11\u201312; 5,17\u201322), und dass sie&nbsp;Christi&nbsp;Autorit\u00e4t zum F\u00fchren der Gemeinde besitzen. Die Gemeinde soll sich ihrer Leitung unterordnen (Heb&nbsp;13,7.17).<br>Wir lehren die Wichtigkeit der J\u00fcngerschaft (Mt&nbsp;28,19\u201320; 2Tim&nbsp;2,2), die gegenseitige Rechenschaftspflicht aller Gl\u00e4ubigen (Mt&nbsp;18,5\u201314) sowie die Notwendigkeit der Zurechtweisung s\u00fcndigender Gemeindemitglieder in \u00dcbereinstimmung mit den Ma\u00dfst\u00e4ben der Heiligen Schrift (Mt&nbsp;18,15\u201322; Apg&nbsp;5,1\u201311; 1Kor&nbsp;5,1\u201313; 2Thes&nbsp;3,6\u201315; 1Tim&nbsp;1,19\u201320; Tit&nbsp;1,10\u201316).<br>Wir lehren die Selbst\u00e4ndigkeit der \u00f6rtlichen Gemeinde, die allein und direkt Christus unterstellt ist; sie ist keine Autonomie, sondern vielmehr entschieden eine Christonomie (vgl. Offb 1,12\u201316). Sie ist&nbsp;in allen Fragen des Glaubens&nbsp;an keine&nbsp;(irdische)&nbsp;\u00e4u\u00dfere Autorit\u00e4t oder Kontrolle gebunden, hat das Recht auf Selbstverwaltung und ist unabh\u00e4ngig von jeglicher Einmischung seitens irgendeiner Hierarchie oder Macht von Einzelpersonen oder Organisationen (Tit&nbsp;1,5).&nbsp;<br>Wir lehren, dass es schriftgem\u00e4\u00df ist, wenn&nbsp;bibeltreue&nbsp;Gemeinden zusammenarbeiten, um den&nbsp;gemeinsamen&nbsp;Glauben zu verk\u00fcnden und zu verbreiten. Jede \u00f6rtliche Gemeinde sollte jedoch durch ihre \u00c4ltesten und deren Auslegung und Anwendung der Heiligen Schrift allein \u00fcber das Ma\u00df und die Art und Weise solcher Zusammenarbeit entscheiden. Die \u00c4ltesten sollten auch alle anderen Angelegenheiten bzgl. Gemeindeangeh\u00f6rigkeit, Richtlinien&nbsp;(o. Verfahrensweisen), Gemeindezucht, Wohlt\u00e4tigkeit und Verwaltung bestimmen (Apg&nbsp;15,19\u201331; 20,28; 1Kor&nbsp;5,4\u20137.13; 1Pet&nbsp;5,1\u20134).<br>Wir lehren, dass der Hauptzweck der Gemeinde darin besteht, Gott zu verherrlichen (Eph&nbsp;3,21).&nbsp;Dies geschieht&nbsp;durch Selbstauferbauung im Glauben (Eph&nbsp;4,13\u201316), Unterweisung im Wort (2Tim&nbsp;2,2.15; 3,16\u201317),&nbsp;Pflege der&nbsp;Gemeinschaft (Apg&nbsp;2,47; 1Joh&nbsp;1,3), Halten der Verordnungen&nbsp;von Taufe und Mahl des Herrn&nbsp;(Lk&nbsp;22,19; Apg&nbsp;2,38\u201342) und durch die Verbreitung und Verk\u00fcndigung des Evangeliums in der ganzen Welt (Mt&nbsp;28,19; Apg&nbsp;1,8; 2,42).<br>Wir lehren, dass alle Heiligen zum Werk des Dienstes&nbsp;[zum Dienen]&nbsp;berufen sind (1Kor&nbsp;15,58; Eph&nbsp;4,12; Offb&nbsp;22,12).<br>Wir lehren, dass die Gemeinde ihre gottgegebene Sendung (Mission) notwendigerweise erf\u00fcllen muss, w\u00e4hrend&nbsp;Gott&nbsp;seine Absichten in der Welt verwirklicht. Zu diesem Zweck gibt er der Gemeinde geistliche Gaben. Zum einen gibt er M\u00e4nner, die dazu auserw\u00e4hlt&nbsp;hat, die Heiligen f\u00fcr das Werk des Dienstes auszur\u00fcsten (Eph&nbsp;4,7\u201312), und zum anderen gibt er auch jedem Glied des Leibes Christi einzigartige und besondere geistliche F\u00e4higkeiten (R\u00f6m&nbsp;12,5\u20138; 1Kor&nbsp;12,4\u201331; 1Pet&nbsp;4,10\u201311).<br>Wir lehren, dass es zwei Arten von&nbsp;geistlichen&nbsp;Gaben gab, die der fr\u00fchen Kirche gegeben wurden: einerseits Wundergaben der g\u00f6ttlichen Offenbarung und Heilung, die w\u00e4hrend des apostolischen Zeitalters zeitlich begrenzt gegeben wurden, um die Echtheit der Botschaft der Apostel zu best\u00e4tigen (Heb&nbsp;2,3\u20134; 2Kor&nbsp;12,12), und andererseits Dienstgaben, die gegeben wurden, um die Gl\u00e4ubigen zur gegenseitigen Erbauung auszur\u00fcsten. Da die neutestamentliche Offenbarung inzwischen vollst\u00e4ndig&nbsp;vorhanden&nbsp;ist, wird die Heilige Schrift zum alleinigen Pr\u00fcfstein f\u00fcr die Echtheit der Botschaft eines Menschen. Best\u00e4tigende Gaben wundersamer Art sind&nbsp;nun&nbsp;nicht mehr notwendig, um einen Menschen oder seine Botschaft zu best\u00e4tigen (1Kor&nbsp;13,8\u201312). Wundergaben k\u00f6nnen sogar von Satan gef\u00e4lscht&nbsp;nachgeahmt&nbsp;werden, um selbst Gl\u00e4ubige zu t\u00e4uschen (1Kor&nbsp;13,13\u201314,12; Offb&nbsp;13,13\u201314). Die einzigen Gaben, die heute noch am Werk sind, sind die nicht-offenbarenden, ausr\u00fcstenden Gaben, die zur Auferbauung gegeben sind (R\u00f6m&nbsp;12,6\u20138).<br>Wir lehren, dass heute niemand mehr die Geistesgabe der Heilungen besitzt, aber dass Gott das Gebet des Glaubens h\u00f6rt und erh\u00f6rt und es in \u00dcbereinstimmung mit seinem vollkommenen Willen f\u00fcr den Kranken, Leidenden und Geplagten beantworten wird (Lk&nbsp;18,1\u20136; Joh&nbsp;5,7\u20139; 2Kor&nbsp;12,6\u201310; Jak&nbsp;5,13\u201316; 1Joh&nbsp;5,14\u201315).<br>Wir lehren, dass der Ortsgemeinde zwei Verordnungen anvertraut worden sind: die Taufe und das Mahl des Herrn&nbsp;(Apg&nbsp;2,38\u201342). Die christliche Taufe durch Untertauchen&nbsp;in Wasser&nbsp;(Apg&nbsp;8,36\u201339) ist das feierliche und sch\u00f6ne Zeugnis eines Glaubenden,&nbsp;mit dem er&nbsp;seinen Glauben an den gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Retter und seine Einsmachung mit ihm im Tod f\u00fcr die S\u00fcnde und in der Auferstehung zu einem neuen Leben bekundet (R\u00f6m&nbsp;6,1\u201311). Es ist auch ein Zeichen der Gemeinschaft und Identifikation mit dem sichtbaren Leib Christi, der Gemeinde&nbsp;(Apg&nbsp;2,41\u201342).<br>Wir lehren, dass wir das Mahl des Herrn zum Gedenken und zur Verk\u00fcndigung seines Todes feiern, bis er wiederkommt. Der Teilnahme am Mahl sollte stets eine ernsthafte Selbstpr\u00fcfung vorausgehen (1Kor&nbsp;11,28\u201332). Wir lehren auch, dass die Elemente des Herrenmahls zwar nur&nbsp;symbolisch&nbsp;f\u00fcr den&nbsp;Leib&nbsp;und das Blut Christi&nbsp;stehen, dass die Teilnahme an diesem Mahl jedoch eine tats\u00e4chliche Gemeinschaft mit dem auferstandenen Christus ist, der jedem Gl\u00e4ubigen innewohnt und so gegenw\u00e4rtig ist und mit seinem Volk Gemeinschaft hat (1Kor&nbsp;10,16).<\/td><\/tr><tr><td><strong>6&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Engel&nbsp;(Angelologie)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>6.1&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die heiligen Engel<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass Engel erschaffene Wesen sind und daher nicht angebetet werden d\u00fcrfen. Obwohl sie in der Sch\u00f6pfung einen h\u00f6heren Rang als die Menschen haben, wurden sie dazu geschaffen, Gott zu dienen und ihn anzubeten (Lk&nbsp;2,9\u201314; Heb&nbsp;1,6\u20137.14; 2,6\u20137; Offb&nbsp;5,11\u201314; 19,10; 22,9).<\/td><\/tr><tr><td><strong>6.2&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die gefallenen Engel<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass Satan ein geschaffener Engel ist, der die wirksame Ursache der Urs\u00fcnde&nbsp;wurde. Er zog das Gericht Gottes auf sich, als er gegen seinen Sch\u00f6pfer rebellierte (Jes&nbsp;14,12\u201317; Hes&nbsp;28,11\u201319), zahlreiche Engel in seinen Fall hineinriss (Mt&nbsp;25,41; Offb&nbsp;12,1\u201314) und durch seine Versuchung von Adam und Eva die S\u00fcnde in das Menschengeschlecht einf\u00fchrte (1Mo&nbsp;3,1\u201315).<br>Wir lehren, dass Satan der offene und erkl\u00e4rte Feind Gottes und der Menschen ist (Jes&nbsp;14,13\u201314; Mt&nbsp;4,1\u201311; Offb&nbsp;12,9\u201310), dass er der F\u00fcrst dieser Welt ist, der durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi besiegt wurde (R\u00f6m&nbsp;16,20), und dass er auf ewig im Feuersee bestraft werden wird (Jes&nbsp;14,12\u201317; Hes&nbsp;28,11\u201319; Mt&nbsp;25,41; Offb&nbsp;20,10).&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die letzten Dinge&nbsp;(Eschatologie)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>7.1&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der Tod<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Wir lehren, dass der physische&nbsp;(k\u00f6rperliche)&nbsp;Tod nicht den Verlust unseres immateriellen Bewusstseins mit sich bringt (Offb&nbsp;6,9\u201311), dass die Seele des Erl\u00f6sten unmittelbar in die Gegenwart Christi geht (Lk&nbsp;23,43; Phil&nbsp;1,23; 2Kor&nbsp;5,8), dass es eine Trennung von Seele und Leib gibt (Phil&nbsp;1,21\u201324) und dass diese Trennung f\u00fcr den Erl\u00f6sten bis zur Entr\u00fcckung andauern wird (1Thes&nbsp;4,13\u201317), welche die erste Auferstehung einleitet (Offb&nbsp;20,4\u20136), bei der unsere Seele und unser&nbsp;neuer&nbsp;Leib wieder vereint sein werden, um f\u00fcr immer mit unserem Herrn verherrlicht zu sein (Phil&nbsp;3,21; 1Kor&nbsp;15,35\u201344.50\u201354). Bis dahin bleibt die Seele der in Christus Erl\u00f6sten in freudiger Gemeinschaft mit ihm in einem&nbsp;gesegneten Zwischenzustand im&nbsp;Himmel&nbsp;[Paradies? Lk 23,43]&nbsp;(2Kor&nbsp;5,8).<br>Wir lehren die leibliche Auferstehung aller Menschen: der Erretteten zum ewigen Leben (Joh&nbsp;6,39; R\u00f6m&nbsp;8,10\u201311.19\u201323; 2Kor&nbsp;4,14) und der Verlorenen zum Gericht und zur ewigen Strafe (Dan&nbsp;12,2; Joh&nbsp;5,29; Offb&nbsp;20,13\u201315).<br>Wir lehren, dass die Seelen derer, die unerrettet sterben, unter Strafe aufbewahrt werden in einem qualvollen Zwischenzustand&nbsp;[Hades; Lk 16,23]&nbsp;bis zur zweiten Auferstehung (Lk&nbsp;16,19\u201326; Offb&nbsp;20,13\u201315), wenn Seele und Auferstehungsleib&nbsp;wieder&nbsp;vereinigt werden (Joh&nbsp;5,28\u201329).&nbsp;Die Verlorenen&nbsp;werden dann vor dem gro\u00dfen wei\u00dfen Thron zum Gericht erscheinen (Offb&nbsp;20,11\u201315) und in die H\u00f6lle, den Feuersee, geworfen werden (Mt&nbsp;25,41\u201346; Offb&nbsp;20,15), vom Leben Gottes abgeschnitten und f\u00fcr immer seinen Zorn ertragend (Dan&nbsp;12,2; Mt&nbsp;25,41\u201346; 2Thes&nbsp;1,7\u20139).&nbsp;<br><br><strong>7.2&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Entr\u00fcckung der Gemeinde<\/strong><br>Wir lehren die pers\u00f6nliche, k\u00f6rperliche Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vor der siebenj\u00e4hrigen Tr\u00fcbsalszeit (1Thes&nbsp;4,16; Tit&nbsp;2,13), um seine Gemeinde von dieser Erde zu entr\u00fccken (Joh&nbsp;14,1\u20133; 1Kor&nbsp;15,51\u201353; 1Thes&nbsp;4,15\u20135,11). Wir lehren, dass er zwischen der Entr\u00fcckung und seiner herrlichen R\u00fcckkehr zur Erde mit seinen Heiligen die Gl\u00e4ubigen gem\u00e4\u00df ihrer Werke belohnen wird (1Kor&nbsp;3,11\u201315; 2Kor&nbsp;5,10).<br>&nbsp;<br><strong>7.3&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Tr\u00fcbsalszeit<\/strong><br>Wir lehren, dass unmittelbar nach der Entr\u00fcckung der Gemeinde von der Erde (Joh&nbsp;14,1\u20133; 1Thes&nbsp;4,13\u201318) die gerechten Gerichte Gottes \u00fcber eine ungl\u00e4ubige Welt ausgegossen werden (Jer&nbsp;30,7; Dan&nbsp;9,27; 12,1; 2Thes&nbsp;2,7\u201312; Offb&nbsp;16) und dass diese Gerichte ihren H\u00f6hepunkt in der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit auf die Erde finden werden (Mt&nbsp;24,27\u201331; 25,31\u201346; 2Thes&nbsp;2,7\u201312). Zu jener Zeit werden die Heiligen des Alten Testaments und der Tr\u00fcbsalszeit auferweckt werden und die Lebenden werden gerichtet werden (Dan&nbsp;12,2\u20133; Offb&nbsp;20,4\u20136). Diese Zeitperiode schlie\u00dft die siebzigste Woche der Prophezeiung Daniels mit ein (Dan&nbsp;9,24\u201327; Mt&nbsp;24,15\u201331; 25,31\u201346).<br>&nbsp;<br><strong>7.4&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Wiederkunft Christi und das Tausendj\u00e4hrige Reich<\/strong><br>Wir lehren, dass Christus nach der Tr\u00fcbsalszeit auf die Erde kommen wird, um den Thron Davids einzunehmen (Mt&nbsp;25,31; Lk&nbsp;1,31\u201333; Apg&nbsp;1,10\u201311; 2,29\u201330) und sein messianisches K\u00f6nigreich f\u00fcr 1.000 Jahre auf der Erde aufzurichten (Offb&nbsp;20,1\u20137; Millenium). W\u00e4hrend dieser Zeit werden die auferstandenen Heiligen mit ihm \u00fcber Israel und alle Nationen der Erde regieren (Hes&nbsp;37,21\u201328; Dan&nbsp;7,17\u201322; Offb&nbsp;19,11\u201316). Dieser Herrschaft werden der Sturz des Antichristen und des Falschen Propheten sowie die Entfernung Satans aus der Welt vorausgehen (Dan&nbsp;7,17\u201327; Offb&nbsp;20,1\u20137).&nbsp;<br>Wir lehren, dass dieses K\u00f6nigreich die Erf\u00fcllung von Gottes Verhei\u00dfung an Israel sein wird (Jes&nbsp;65,17\u201325; Hes&nbsp;37,21\u201328; Sach&nbsp;8,1\u201317), sie in das Land, das sie durch ihren Ungehorsam verwirkt hatten, zur\u00fcckzubringen (5Mo&nbsp;28,15\u201368). Das Ergebnis ihres Ungehorsams war, dass Israel vor\u00fcbergehend auf die Seite gestellt wurde (Mt&nbsp;21,43; R\u00f6m&nbsp;11,1\u201326), aber durch Bu\u00dfe wieder erweckt werden wird, um in das Land des Segens einzugehen (Jer&nbsp;31,31\u201334; Hes&nbsp;36,22\u201332; R\u00f6m&nbsp;11,25\u201329).<br>Wir lehren, dass diese Zeit der Herrschaft unseres Herrn gepr\u00e4gt sein wird von Harmonie, Recht, Frieden, Gerechtigkeit und langem Leben (Jes&nbsp;11; 65,17\u201325; Hes&nbsp;36,33\u201338; Sach&nbsp;8,4). Sie wird zu Ende gehen mit dem Loslassen Satans&nbsp;aus seinem Gef\u00e4ngnis&nbsp;(Offb&nbsp;20,7).<br>&nbsp;<br><strong>7.5&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Gericht der Verlorenen<\/strong><br>Wir lehren, dass Satan nach seiner Loslassung am Ende der tausendj\u00e4hrigen Herrschaft Christi (Offb&nbsp;20,7) die Nationen der Erde verf\u00fchren und sie zum Kampf gegen die Heiligen und die geliebte Stadt&nbsp;(Jerusalem)&nbsp;versammeln wird. Zu diesem Zeitpunkt wird Satan samt seiner Armee durch Feuer vom Himmel verschlungen werden (Offb&nbsp;20,9). Danach wird Satan in den Feuer- und Schwefelsee geworfen werden (Mt&nbsp;25,41; Offb&nbsp;20,10), woraufhin Christus, der der Richter aller Menschen ist (Joh&nbsp;5,22), alle Ungl\u00e4ubigen auferwecken und vor dem gro\u00dfen wei\u00dfen Thron richten wird.<br>Wir lehren, dass diese Auferstehung der nicht erretteten Toten zum Gericht eine physische, leibliche Auferstehung sein wird (Joh&nbsp;5,28\u201329). In diesem&nbsp;Gericht&nbsp;werden sie einer ewigen, bewussten Bestrafung im Feuersee zugef\u00fchrt werden (Mt&nbsp;25,41ff; Offb&nbsp;20,11\u201315).<br>&nbsp;<br><strong>7.6&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Ewigkeit<\/strong><br>Wir lehren, dass nach dem Ende des Tausendj\u00e4hrigen Reiches, der kurzzeitigen Loslassung Satans und der Verurteilung der Ungl\u00e4ubigen (2Thes&nbsp;1,9; Offb&nbsp;20,7\u201315) die Geretteten in den ewigen Zustand der Herrlichkeit bei Gott eintreten werden. Danach werden die Elemente dieser Erde aufgel\u00f6st (2Pet&nbsp;3,10) und mit einer neuen Erde ersetzt werden, in der nur Gerechtigkeit wohnt (2Pet&nbsp;3,13;&nbsp;Eph&nbsp;5,5; Offb&nbsp;20,15; 21\u201322). Danach wird die himmlische Stadt aus dem Himmel herabkommen (Offb&nbsp;21,2) und die Wohnst\u00e4tte der Heiligen sein, wo sie sich f\u00fcr immer der Gemeinschaft mit Gott und untereinander erfreuen werden (Joh&nbsp;17,3; Offb&nbsp;21\u201322). Unser Herr Jesus Christus wird dann, nachdem er seinen Erl\u00f6sungsauftrag erf\u00fcllt hat, das Reich Gott, dem Vater, \u00fcbergeben (1Kor&nbsp;15,24\u201328), damit in allem und f\u00fcr alle Ewigkeit der dreieinige Gott regiere (1Kor&nbsp;15,28).<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schlussbemerkung<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir&nbsp;sind uns bewusst, dass jede&nbsp;\u00dcberblick verschaffende&nbsp;Darstellung der biblischen Lehre lediglich ein&nbsp;menschlich unvollkommener&nbsp;Versuch ist, die Reicht\u00fcmer der unfehlbaren g\u00f6ttlichen Offenbarung zusammenzufassen und niederzuschreiben. Wir unternehmen diesen Versuch im Bewusstsein, dass wir fehlbar sind und unser Erkennen \u00bbst\u00fcckweise\u00ab (1.Korinther&nbsp;13,9.12) und wachst\u00fcmlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vorliegende Darlegung soll und darf die Heilige Schrift niemals ersetzen. <strong>Basis des Glaubens kann der oben dargestellte Text <em>per se <\/em>nicht sein <\/strong>(daher ist er nicht unsere \u00bbGlaubensbasis\u00ab); dies ist allein die Gesamtheit des Wortes Gottes, die Wahrheit (Johannes 17,17). Was den Inhalt unseres Glaubens, das Glaubensgut, jedoch angeht, so sind kommunikations- und lehrf\u00e4hige Texte sinnvoll. Das Ziel mit diesem \u00bbLehrverst\u00e4ndnis\u00ab ist, uns klar und letztverbindlich zu den Lehren der Heiligen Schrift zu bekennen, diese zu kommunizieren und sie der n\u00e4chsten Generation anzuvertrauen (2.Timotheus 2,2).<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen best\u00e4ndig wachsen in der Erkenntnis des Wortes Gottes, der alleinigen Norm f\u00fcr Glauben und Leben. Dieser Text wird daher bei Bedarf entsprechend erg\u00e4nzt oder korrigiert.<\/p>\n\n\n\n<p>grace@logikos.club | <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Stand:\u00a0Februar\u00a02026<\/mark><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die folgenden kurz gefassten Aussagen zu wichtigen Bereichen der biblischen Lehre umreissen das Lehrverst\u00e4ndnis, dass diesem theologischen BLOG zugrunde liegt. Er wurde \u00fcbersetzt und adaptiert von einer bew\u00e4hrten Quelle (Doctrinal Statement der Grace Community Church, Sun Valley, CA, USA). Die Verantwortung f\u00fcr die folgende adaptierte Version liegt alleine bei grace@logikos.club. 1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Heilige Schrift&nbsp;(Bibliologie) Wir lehren, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/logikos.club\/?page_id=3482\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDas biblische Lehrverst\u00e4ndnis von logikos.club\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-3482","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logikos.club\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logikos.club\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/logikos.club\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logikos.club\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logikos.club\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3482"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/logikos.club\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3482\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3925,"href":"https:\/\/logikos.club\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3482\/revisions\/3925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logikos.club\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}